Mit Coaching zum Personal Brand

Führungskräfte auf dem Weg zur Einzigartigkeit begleiten

Mit Coaching zum Personal Brand
© Foto: frankie's/Shutterstock.com

Um als Führungskraft voranzukommen, so die Annahme, auf die das vorliegende Coaching-Konzept aufbaut, reiche es nicht aus, gute Zahlen und Ergebnisse vorweisen zu können. Entscheidend sei vielmehr, die eigene Person, eigene Stärken und Ziele „verkaufen“ zu können. Im Rahmen eines Coachings, das auf die Reflexion und anschließende Verdichtung wichtiger Persönlichkeitsanteile des Klienten in einer konzentrierten Botschaft setzt, können Führungskräfte einen authentischen Personal Brand entwickeln.

Führungskräfte sind existentiell darauf angewiesen, als Markenpersönlichkeiten wahrgenommen zu werden. Darum ist es für sie wichtig, sich ihrer Einzigartigkeit nicht nur bewusst zu werden, sondern diese auch angemessen nach außen darzustellen. Untrennbar verknüpft mit dem Prozess der Ausbildung einer Markenpersönlichkeit ist die Fokussierung und Konzentration auf das, was einem Menschen wirklich wichtig ist. Ein begleitendes Coaching kann Führungskräfte dabei unterstützen.

Die Notwendigkeit eines Personal Brands

In einer Langzeitstudie haben Roland Berger Strategy Consult und die Quadriga Hochschule Berlin (2015) herausgefunden, dass – pointiert ausgedrückt – die Leistung von Managern und Führungskräften mit Blick auf ihre Karriereentwicklung immer unwichtiger wird. Führungskräfte müssen oft feststellen, dass es nicht genügt, gute Leistungen zu erbringen. Entscheidend sei, dass diese Leistungen vom Umfeld wahrgenommen werden können. Das Problem dabei ist, dass der Einzelne immer mehr in die Abhängigkeit der doch auch subjektiven Bewertung anderer Menschen gerät. Denn während Leistung und Erfolge oft messbar sind, gestaltet sich dies bei der Wahrnehmung der Persönlichkeit zumindest schwieriger. Immer mehr Führungskräfte sind daher gewillt, die Wahrnehmung ihrer Person zu steuern, indem sie sehr bewusst analysieren und reflektieren, welche Alleinstellungsmerkmale geeignet sind, sie in der Öffentlichkeit als einzigartige Persönlichkeiten erscheinen zu lassen.

Business-Coaches begegnet diese Fragestellung oft in ihren Coachings – insbesondere, wenn es um das Ausfüllen einer neuen Rolle geht. Oft ist dies mit einem „Sprung“ in die nächste Karrierestufe verbunden. Allerdings ist zu konstatieren, dass Führungskräfte allzu oft vom Gedanken getrieben werden, sich nun in eine Richtung zu entwickeln, von der sie glauben, sie entspreche den Erwartungen des Umfeldes. Es geht ihnen mehr um Anpassung als um die authentische Persönlichkeitsentwicklung. Diese Zielsetzung ist verständlich, führt aber in eine wenig glaubhaft wirkende Richtung und daher häufig zum Scheitern. Besser ist es, sich zum Regisseur der Wahrnehmung durch die Stakeholder seines Unternehmens zu entwickeln und selbst zu bestimmen, welches Außenbild man repräsentieren will. Grundlage dieses Außenbildes sind die persönliche Integrität, Haltung und Authentizität der Führungskraft.

Fallgeschichte, Teil 1: Ein Klient, Führungskraft in der Marketingabteilung eines mittelständischen Unternehmens aus der Konsumgüterindustrie, steht vor der Herausforderung, seine Firma auf Kongressen, Messen und anderen öffentlichen Veranstaltungen zu repräsentieren. Er ist der Meinung, das Bild eines „harten Hundes“ mit starker Überzeugungskraft abgeben zu müssen, und geht davon aus, dies sei auch die Voraussetzung dafür, die nächste Karrierestufe erreichen zu können. Demnächst will er sich auf eine vakante Position bewerben. Allerdings hält er sich selbst für einen eher empathisch veranlagten Menschen, dessen Stärke es ist, sich auf andere Menschen einzulassen. Weil er befürchtet, die neue Herausforderung nicht bewältigen zu können, entschließt er sich zu einem Coaching.

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