Nicht immer wissen Klientinnen und Klienten, was sie tatsächlich konkret möchten. Oftmals wissen sie jedoch genau, welche Qualität sie in ihrem Erleben anstreben und welche sie vermeiden möchten. Manchmal handelt es sich auch nicht um eine konkrete Zielerreichung, sondern um Gewohnheiten und Verhaltensweisen, die sie gerne nachhaltig und effizient ändern möchten, ohne jedoch genau zu wissen, wie dies möglich ist. Hier setzt die folgende Coaching-Methode an.
Diese bezieht sich auf Interventionskonzepte aus dem von Dr. Gunther Schmidt entwickelten hypnosystemischen Ansatz (Schmidt, 2024). Die Grundidee des hier beschriebenen Vorgehens ist Schmidts Konzept des Wunsch-Horror-Ichs. Dabei geht es um die Imagination eines zukünftigen Wunsch- und eines Horror-Ichs – verbunden mit der Frage, wie das Horror-Ich als Erinnerungshilfe genutzt und in Folge das Wunsch-Ich stärker gelebt werden kann. Der vorliegende Beitrag erweitert das Konzept um die Arbeit mit Bildkarten, systematisiert die Anwendung in acht Schritten, die sich in der Praxis der Autorin bewährt haben, und beschreibt den Transfer in den Alltag (siehe auch Wasserbauer, 2025).
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