Die Bewertung von Coaching-Prozessen als ethische Herausforderung. Teil 3

Schlussfolgerungen für die Praxis der Bewertung

Die Bewertung von Coaching-Prozessen als ethische Herausforderung. Teil 3
© Foto: turgaygundogdu/Shutterstock.com

Im Kontext der Globalisierung folge die Coaching-Praxis einer marktwirtschaftlichen Logik: Der Klient werde in seiner Selbstausbeutung optimiert. Aus dieser Ethikfalle könne sich die Branche nur befreien, wenn sie Coaching als gesellschaftsdienlichen Bildungsprozess zu betrachten beginne, so die im Coaching-Magazin 3/2016 vertretene These, auf die der vorliegende Artikel aufbaut. Es stellt sich die Frage: Mit welchen Implikationen für die Praxis der Bewertung von Coaching-Prozessen ist diese ethische Begründung des Coachings verbunden?

Bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage nach einer Coaching-Ethik ist es sinnvoll, an den Konsens anzuschließen, dass sich Coaching durch den Anspruch definiert, für den Klienten etwas Positives zu bewirken. Aber was heißt das im Einzelnen? Und welche Bedeutung hat dabei die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft?

Um diese Fragen zu beantworten und in diesem Sinne zur Professionalisierung von Coaching beizutragen, wurde in Teil 1 dieser Artikelreihe, der im Coaching-Magazin 2/2016 veröffentlicht wurde, dargestellt, worin die ethische Problematik der Bewertung von Coaching-Prozessen besteht. Im zweiten Teil (Coaching-Magazin 3/2016) wurde die Ethikfalle diskutiert, in der sich Coaching im Kontext der Globalisierung befindet, um dann eine konzeptionelle Begründung von als Bildungsprozess verstandenem Coaching vorzunehmen, die beansprucht, in ihrem Kern bereits eine ethische Begründung zu sein. Was das konkret für die Praxis der Bewertung von Coaching-Prozessen bedeutet, wird nun abschließend ausgeführt.

Begründungszusammenhang für moralische Ansprüche an die Bewertung

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