Life Pictures

Ein Coaching-Tool von Ralf Gasche und Maximilian Bache

Life Pictures
© Foto: Bilanol/Shutterstock.com

Kurzbeschreibung

Mit Hilfe des Tools Life Pictures visualisiert der Klient seine Lebenshistorie. Er wählt sich repräsentative Bilder/Fotos für seine Lebensetappen aus und stellt daraus seine schlüssige Geschichte zusammen. Das Tool unterstützt ihn, seinen bisherigen Lebensweg zu rekapitulieren, seine individuellen Persönlichkeitsmuster und Entscheidungen zu erkennen sowie sich darauf aufbauend seine aktuelle persönliche Situation zu vergegenwärtigen. Er reflektiert sich intensiv, durchläuft Selbsterkennungsprozesse und erweitert seine Selbstakzeptanz.

Anwendungsbereiche

Life Pictures ist – bei passender Vorbereitung – für Präsenz- und Digitalsitzungen geeignet. Die Anwendung des Tools empfiehlt sich besonders dann, wenn es aus verschiedensten Gründen, die sich in der Analysephase des Coachings offenbaren, angezeigt ist, die aktuelle Situation eines Klienten – basierend auf seiner Historie – deutlich herauszuarbeiten. Der Mehrwert liegt vor allem im Herstellen von Lebensklarheit bei Selbstwertthemen und geringem Selbstbewusstsein, in der Verdeutlichung der individuellen Stärken und Schwächen, in der Erarbeitung einer Basis für eine angestrebte Work-Life-Balance und im Aufbau eines tragenden Bewusstseins für eine realistische persönliche Weiterentwicklung.

Das Tool eignet sich im Allgemeinen für alle Coaching-Klienten, die auf der Suche nach der eigenen Identität sind sowie das Bedürfnis und die innere Bereitschaft verspüren, sich selbst genau kennenzulernen. Darüber hinaus wird es im Besonderen im Businesskontext hilfreich für Führungskräfte auf dem Weg zu neuen Verantwortungspositionen oder nächsten Führungsebenen sein, da es Bewusstsein für die eigene Selbstwirksamkeit schafft. Die Klienten haben damit die Chance auf intensive Exploration der eigenen Persönlichkeit und das Identifizieren möglicher Entwicklungsfelder.

Mit Blick auf die beteiligten Menschen in Organisationsstrukturen erleichtert das Erleben des Tools die offene Wahrnehmung anderer Persönlichkeiten, Historien und spezieller Lebensstationen. Dadurch kann größeres Verständnis für Individualität und Heterogenität in Teams erzeugt werden.

Effekte

Durch den Einsatz des Tools wird eine deutliche Auseinandersetzung – bis hin zur Konfrontation – mit der eigenen Lebensgeschichte initiiert. Der Haupteffekt zielt auf das Identifizieren der eigenen Person im Gesamtkontext des eigenen Lebens mit entsprechenden Transformationserkenntnissen für aktuelle und zukünftige Situationen ab. Ziel ist das Aufspüren eigener wertvoller Hauptressourcen sowie das Erkennen und die Annahme noch nicht vollständig bewältigter Rollenkonflikte. Im Mittelpunkt stehen das „Ja“ zur eigenen Person und der eigenen Geschichte, das Erkennen des zurückgelegten persönlichen Weges mit allen positiven und negativen Resultaten und damit das Herausarbeiten und Steigern resilienter Fähigkeiten in unterschiedlichsten aktuellen und zukünftigen Lebenssituationen.

Ausführliche Beschreibung

Nach Klärung der potenziellen Eignung des Tools für den Klienten und seine individuelle Zielsetzung sowie der Passung zur Phase des Coaching-Prozesses erläutert der Coach das Tool und dessen Ausrichtung im Detail. Coach: „Aufgrund der Schilderungen Ihres Themas und Ihrer Ziele in unserem Coaching möchte ich Sie einladen, mit meiner Unterstützung auf eine spannende und anregende Reise zu sich selbst zu gehen. Hierfür biete ich Ihnen an, das Tool Life Pictures auszuprobieren, mit dessen Hilfe Sie die Chance bekommen, anhand von persönlichen Fotos, Bildern oder Videos, die Sie von sich haben, einen tiefen Blick in Ihr eigenes Leben zu werfen. Wir sehen uns an, wie es sich im Laufe der Jahre entwickelt hat, wo es Weichenstellungen und Abzweigungen gab und wo möglicherweise Dinge erkennbar werden, die Sie zu dem Menschen gemacht haben, der Sie jetzt sind. Wir schauen, wo es energieraubende Elemente gibt und wo sich Ressourcen verbergen.“

Sehr hilfreich ist es an dieser Stelle, wenn der Coach Ausschnitte seiner eigenen Lebensgeschichte anhand vorbereiteter Fotos illustriert, um die Funktionsweise und Absicht des Tools authentisch darzulegen. Coach: „Hierzu habe ich als Beispiel für Sie Ausschnitte meiner eigenen Lebensgeschichte einmal in einer kurzen Fotocollage vorbereitet, die ich Ihnen jetzt gern zeigen möchte.“

Coach: „Haben Sie Fragen hierzu? Konnte ich Ihnen die Funktionsweise und den Aufbau des Tools klar erläutern, sodass Sie alles haben, was Sie benötigen, um selbst Ihre eigenen Life Pictures zu entwickeln?"

An dieser Stelle bieten sich zwei unterschiedliche Anwendungsarten für den Einsatz des Tools an:

Variante 1 (mit Vorlauf)

Auf Basis der Erläuterungen bereitet der Klient in der folgenden Zeit (Tage, Wochen) seine Lebenshistorie anhand eigener oder stellvertretender Fotos, Bilder, visualisierter Metaphern, Geschichten und Ähnlichem – digital oder analog – vor. Er bespricht sie in der folgenden (oder einer der folgenden) Sitzung(en) mit seinem Coach.

Variante 2 (ohne Vorlauf)

Der Coach initiiert in einer geeigneten Sitzung spontan die Anwendung des Tools wie dargelegt und lässt seinen Klienten die entsprechenden Lebenssituationen lebhaft beschreiben und ggf. mit Materialien wie z.B. Moderationskarten oder Fotos (aus Mobiltelefon oder Internet) anreichern.

Für eine vertiefte Bearbeitung/Visualisierung der Lebensabschnitte und persönlichen Erlebnisse seines Klienten hält der Coach eine Auswahl geeigneter Materialien bereit. Es bieten sich an: Flipchart mit dicken und dünnen Stiften in unterschiedlichen Farben, Moderationskoffer, Emotionskarten, Zeitschriften/Magazine, informative Internetseiten mit vielen Fotos aus unterschiedlichsten Lebenssituationen und Ähnliches.

Der Klient bekommt in beiden Varianten Zeit, zu allen Bildern, Fotos und Videos seine Geschichten und Erinnerungen zu erzählen. Es ist auch möglich, beide Varianten zu verbinden und z.B. spontan zu starten und bis zur kommenden Sitzung bestimmte Themen tiefer vorbereiten zu lassen.

Aufbau Variante 1 (Standard)

Die Erfahrung zeigt, dass es sich in den meisten Fällen anbietet, in chronologischer Reihenfolge auf die Bilder und dazugehörigen Lebensereignisse zu blicken. Coach: „Um die Möglichkeiten des Tools optimal für Sie zu nutzen, schlage ich Ihnen vor, dass wir chronologisch durch die verschiedenen Abschnitte Ihres Lebens gehen. Ich bin sehr gespannt, was Sie hierzu jeweils erinnern und wo sich möglicherweise Ansatzpunkte ergeben, die Ihnen hinsichtlich Ihrer jetzigen Themen weiterhelfen können. Lassen Sie uns einen Blick auf die von Ihnen vorbereiteten (alternativ: hier im Raum befindlichen) Materialien werfen. Ich freue mich, wenn Sie bei den Erinnerungen beginnen, die am weitesten zurückliegen, und wir dann chronologisch in Ihrem Leben weiter voranschreiten. Was fällt Ihnen jetzt sofort ein und welches der Fotos/Bilder repräsentiert diesen ersten frühen Moment in Ihrem Leben?“ Vertiefende Fragen für den Klienten zu den einzelnen Bildern/Fotos/Videos lauten:

  • Welche Erinnerungen habe ich genau zu dieser speziellen Situation?
  • Was ist am intensivsten haften geblieben? Welche Gefühle sind mit meiner Erinnerung verbunden? Gibt es bestimmte Ängste, die damals entstanden sind oder geweckt wurden? Freude, Sorgen, Trauer?
  • Welche Auswirkungen hatte die damalige Situation seinerzeit auf mein Leben? Möglicherweise sogar über die Jahre hinweg bis heute in die aktuelle Lebenssituation hinein?
  • Was verfolgt oder begleitet mich heute noch?
  • Was würde ich aus heutiger Sicht anders machen? Was würde genauso wieder passieren?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Wofür schäme ich mich? Was könnte ich heute tun, um die alte „Last“ wiedergutzumachen?
  • Mit welchen Menschen könnte ich Gespräche der Klärung, Entschuldigung, Vergebung führen?
  • Welche langfristigen Themen werden für mich erkennbar?
  • Was hat sich für mich noch aus den Bildern ergeben?
  • Woran werde ich in der nächsten Zeit/grundsätzlich arbeiten?
  • Welche/s der Themen werde ich im Einzelnen vertiefen und welchen werde ich auf den Grund gehen?
  • Welche/s der Themen werde ich so schnell wie möglich abarbeiten und aus meinem Leben verbannen?
  • Welche/s der Themen wird mich vermutlich noch lange beschäftigen und begleiten (vielleicht mein Leben lang)? Wie kann/werde ich damit umgehen und was kann ich tun, um meinen Frieden zu finden?

Aufbau Variante 2 (alternativ)

Anstelle einer chronologischen Herangehensweise kann der Coach mit dem Klienten individuell nach speziellen Lebensbereichen vorgehen, die dieser nach freier Wahl intuitiv auswählt oder aus einer Liste möglicher Themen von seinem Coach angeboten bekommt.

Coach: „Wenn es Ihnen leichter fällt, können wir gern auch mit bestimmten Themen/Bereichen Ihres Leben beginnen, die Ihnen gerade einfallen und wichtig für Sie sind. Gern kann ich Ihnen auch ein paar Möglichkeiten anbieten. Beispielsweise könnten wir starten mit: …“

Mögliche Themenbereiche und Ansatzpunkte lauten: Kindheit, Jugend, Eltern, Großeltern, weitere Familienangehörige oder andere Bezugspersonen, Freunde der Familie, Nachbarn, Wohnsituation, Schulzeit, Ausbildung, Abi, Studium, Weiterbildungen, erste Liebe, Trennung(en), Lebenspartner/in, Hochzeit, Freundschaften (fest oder im Laufe der Zeit), Hobbys und wichtige Interessen/Vorlieben, berufliche Entwicklung/Historie, Vorbilder/Anti-Vorbilder, inspirierende Situationen, Filme, Musik, Kultur.

Unabhängig von der Vorgehensweise beobachtet der Coach seinen Klienten genau, um an Stimme, Mimik und Körpersprache zu erkennen, welche Themen ihn besonders bewegen und Ansatzpunkte für tiefergehende, lösende und zielorientierte Fragen bieten. Folgende Reflexionsfragen können sich anbieten:

  • Wer bin ich? Woraus besteht mein Ich? Was macht mich aus? Was definiert meine Identität? Wer bin ich nicht?
  • Welche Zugehörigkeiten habe/empfinde ich? Zu was, zu wem?
  • Welche Rollen füllte ich früher aus, welche heute?
  • Welche Stärken und welche Schwächen habe ich? Was macht mich diesbezüglich am meisten aus?
  • Empfinde ich Glück? Zufriedenheit? Gibt es Unzufriedenheiten? Unerfüllte Träume? Was wünsche ich mir (schon lange)?

Der Sinn des Tools liegt einerseits im Erkennen von hinderlichen Überzeugungen, Erfahrungen, Grundannahmen und ggf. mehr oder weniger starken traumatischen Einflüssen. Es hat aber andererseits die Absicht, möglichst viele positive Effekte aus dem intensiven Blick zurück für den Klienten zu generieren. Oft ergeben sich sehr hilfreiche Erkenntnisse aus dem Zusammenspiel von intensivem Auseinandersetzen mit den unabänderlichen Dingen in Kombination mit der Perspektive der heutigen Lebenserfahrung und der damit verbundenen Chance einer Umdeutung und alternativen Betrachtungsweise. Der Klient kann erkennen, verarbeiten, neu bewerten, einordnen und eigene Ressourcen für sich nutzbar machen, auf die bis dahin noch kein oder nur eingeschränkter Zugriff möglich war.

Begleitung durch den Coach

Wichtig für den Gesamterfolg sind während des Coachings Fragen und Verhaltensweisen des Coachs, die den Klienten dabei begleiten, sein Coaching intensiv zu erleben und zu einem für ihn hilfreichen Ergebnis zu kommen. Life Pictures führt zu sehr dichten Coaching-Sitzungen und wird insbesondere von folgenden Faktoren (siehe Greif, 2015) hilfreich begleitet:

Wertschätzung – Der Coach drückt Wertschätzung und Unterstützung begleitend zu den Schritten seines Klienten aus: „Das sind beeindruckende Karten, die Sie da gewählt haben.“

Affektaktivierung – Der Coach fragt den Klienten nach Empfindungen und Gefühlen: „Wie geht es Ihnen damit? Wie fühlt sich diese Erinnerung gerade an?“

Problemanalyse – Der Coach aktiviert seinen Klienten, ein Problem oder eine Situation zu analysieren (auch das Verhalten anderer Personen): „Was bewegt Sie an diesem Bild besonders? Warum? Wo ist der Unterschied zu den anderen Bildern?“

Selbstreflexion – Der Coach aktiviert den Klienten, über sich selbst nachzudenken (z.B. eigenes Verhalten, persönliche Erfahrung, Bedürfnisse und Motive, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen, reales und ideales Selbstbild): „Was hat die Erfahrung mit Ihnen seinerzeit gemacht? Was passiert gerade jetzt in Ihnen? Könnte diese Fähigkeit/Feststellung für Sie in Zukunft hilfreich sein?“

Zielklärung – Der Coach unterstützt seinen Klienten fortlaufend bei der Klärung, konkreten Definition/Weiterentwicklung und Erreichung seiner Ziele: „Haben Sie das Gefühl, dass wir an dem eingangs definierten Ziel arbeiten? Inwieweit ist Ihre Feststellung/Beobachtung von eben hilfreich für das Erreichen Ihres Ziels?“

Ressourcenaktivierung – Der Coach ermutigt den Klienten, seine Ressourcen (Potenziale, Fähigkeiten, Erfahrungen) oder Ressourcen der Umgebung (z.B. Unterstützung durch andere Personen, nutzbares Wissen) zu aktivieren: „Haben Sie das lange nicht mehr gemacht? Wie wäre es mit einem neuen Versuch? Hätten Sie Lust, das einmal wieder zu machen?“

Umsetzungsunterstützung – Der Coach unterstützt seinen Klienten bewusst in der Umsetzung der Ziele, besonders bei der Überwindung von erkannten Schwierigkeiten: „Was müsste passieren, damit Sie das noch einmal/nie wieder machen? Wie könnten Sie die hilfreiche Erkenntnis aus diesem Foto/Bild für Ihren nächsten Schritt nutzbar machen?“

Voraussetzungen

Das Tool bedarf einiger Vorbereitungen im Coaching-Prozess. Coach und Klient sollten grundsätzlich offen für eine Reise der Selbsterkenntnis sein. Darüber hinaus ist ein intaktes und über einige Sitzungen hin entwickeltes tiefes Vertrauensverhältnis vorteilhaft. Der Coach sollte selbst Erfahrungen mit dem Tool gesammelt haben und sich im Klaren darüber sein, dass bei mehrmaliger Anwendung die Bilder variieren und die Erkenntnisse immer weiter vertieft werden können. Ein mehrmaliger Einsatz des Tools bietet sich auch im Rahmen von „Hausaufgaben“ an. Erfahrungen des Coachs mit Modellen, die sich mit individueller Lebensentwicklung beschäftigen, wie dem Life-Line-Modell, der Heldenreise, Emotionskarten und Ähnlichem sind sehr von Vorteil.

Persönliche Hinweise

Aufgrund der zu erwartenden Tiefenwirkung der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und den lebensbeeinflussenden Faktoren kann es emotional sehr berührende Momente mit nachhaltiger Wirkung geben. Die Erfahrungen zeigen, dass es sehr unterstützend sein kann, den Klienten zu ermutigen, besonders wichtige Menschen aus seinem Lebensumfeld wie Partner, Kinder, Eltern und Freunde in diesen Entwicklungsprozess aktiv einzubeziehen. Dadurch wird es ihnen ermöglicht, seinen Erkenntnis- und Veränderungsprozess nachvollziehen und begleiten zu können.

Technische Hinweise

Bei Präsenz-Coachings sind folgende technische Hilfsmittel und Voraussetzungen von Vorteil: Ein oder zwei Emotionskartensets, Flipchart, Metaplanwände, Moderationskoffer, Gestaltungsmaterialien, Zeitschriften, ausreichend Platz auf dem Boden oder ein großer Tisch zur Ausbreitung der Karten/Materialien. Während digitaler Coachings haben sich weitere Hilfsmittel als sehr hilfreich erwiesen: Im Browser geöffneter Link zur Suche von passenden Bildern in Fotodatenbanken, PowerPoint o.ä. zur Anordnung und zum Aufbau der Bilder in chronologischer oder anderer Reihenfolge, geeignete Meeting-Software zur reibungslosen Durchführung des Online-Coachings.

Literatur

  • Denninger, P. (2019). Der Weg in ein glückliches Leben ... durch nachhaltiges (Selbst-) Coaching. Berlin: Springer.
  • Greif, S. (2015). Allgemeine Wirkfaktoren im Coachingprozess. Verhaltensbeobachtungen mit einem Ratingverfahren. In H. Geißler & R. Wegener (Hrsg.), Bewertung von Coaching-prozessen (S. 51–80). Wiesbaden: Springer.
  • Lindemann, H. (2016). Die große Metaphernschatzkiste – Band 2: Die systemische Heldenreise: Systemisch Arbeiten mit Sprachbildern. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Messerschmidt, J. (2018). Professionell coachen mit Bildmaterialien. Wiesbaden: Springer.
  • Wegener, R.; Deplazes, S.; Hänseler, M. & Künzli, H. (Hrsg.) (2018). Wirkung im Coaching. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.