Digitaler Stuhlkreis

Ein Coaching-Tool von Dennis Sawatzki & Marcus Kuhn

Digitaler Stuhlkreis
© Foto: Eugenio Marongiu/Shutterstock.com

Kurzbeschreibung

Offenes, browserbasiertes Webtool zur methodischen Begleitung von Check-In- und Check-Out-Runden in Team-, Gruppen- oder Einzelsettings.

Anwendungsbereiche

Das Tool eignet sich besonders gut für die Eröffnung einer Online-Sitzung, um Vertrauen aufzubauen, das Kennenlernen zu unterstützen oder einen kreativen Einstieg zu gestalten. 

Darüber hinaus ist es für die Arbeit an eigenen Zielen und zur Reflexion von Teamprozessen und Projektgruppenarbeit geeignet.

Das Tool kann auch zum Ausstieg aus einer Session und zur Vorsatzbildung bzw. Handlungsplanung bis zur nächsten Sitzung eingesetzt werden.

Zielsetzung & Effekte

Das Tool dient zum einen der Auflockerung der Situation. Zum anderen gibt es Impulse und kreative Denkanstöße für ein begünstigendes Mindset, um in der Coaching-Arbeit Perspektivwechsel und Lösungsorientierung zu entwickeln. 

Ausführliche Beschreibung

Der digitale Stuhlkreis ist ein browserbasiertes, intuitiv bedienbares und offenes Webtool. Die Anwender wählen aus unterschiedlichen Kategorien aus (wie z.B. Kennenlernen, Zielsetzung, Check-out). Per Zufallsgenerator wird aus einem jeweiligen Fragenset ausgewählt. Wer die Frage nicht beantworten kann oder will, kann noch einmal den Zufall walten lassen.

Das Tool kann zum ritualisierten Ein- und Ausstieg in Seminaren, Coaching-Sitzungen oder Konferenzen eingesetzt werden. 

Neben den vorgefertigten Fragensets gibt es die Möglichkeit, eigene Fragen als Freitext einzugeben und hieraus ebenfalls per Zufall auszuwählen.

Es stehen außerdem eine englische und spanische Übersetzung aller Fragen zur Verfügung, um den digitalen Stuhlkreis auch in internationalen Kontexten nutzen zu können.

Voraussetzungen & Kenntnisse

Der Coach benötigt lediglich rudimentäre didaktische Kenntnisse oder genügend Kreativität, um den digitalen Stuhlkreis sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen.

Er kann das Tool sowohl in Online-Settings über seinen geteilten Bildschirm als auch in Präsenz über eine Projektionsfläche einblenden und bedienen. Ebenso können die Teilnehmenden die Bedienung übernehmen oder das Tool über ihre Smartphones nutzen. So lässt sich die Methode auch in Gruppenarbeitsphasen oder Tandems einsetzen.

Der Coach kann die Gesprächsführung während der Übung auch abgeben. Die Teilnehmenden können sich somit gegenseitig aufrufen und das Wort an die nächste Person übertragen.

Das Tool funktioniert mit allen gängigen Browsern und auf allen handelsüblichen Endgeräten. Es benötigt nicht viel Bandbreite, sodass es auch über mobile Daten problemlos eingesetzt werden kann.

Es besteht die Möglichkeit, die Fragen mit und ohne Zurücklegen anzuwählen. So können Dopplungen vermieden werden, falls nicht erwünscht.

Persönlicher Hinweis

Der Coach kann die Gesprächsführung während der Übung abgeben. Die Teilnehmenden sollen sich also gegenseitig aufrufen und das Wort an die nächste Person übertragen.

Einordnung des Tools in die Struktur des Coaching-Prozesses nach dem COACH-Modell

  • Phase 1: Kategorien Check-in und Kennenlernen
  • Phase 2: Kategorie Zielsetzung
  • Phase 5: Kategorien Teamarbeit, Gruppenreflexion und Check-out

Technische Hinweise

Das Tool funktioniert mit allen gängigen Browsern und auf allen handelsüblichen Endgeräten. Es benötigt nicht viel Bandbreite, sodass es auch über mobile Daten problemlos eingesetzt werden kann.

Es besteht die Möglichkeit, die Fragen mit und ohne Zurücklegen anzuwählen. So können Dopplungen vermieden werden, falls nicht erwünscht.

Quellen