52 Challenges

Ein Coaching-Tool von Ralf Gasche

52 Challenges
© Foto: Bernhard Klar/Shutterstock.com

Kurzbeschreibung

Das Tool „52 Challenges“ fördert den Aufbau innerer sowie äußerer Stärke bei Coaching-Klienten. Es arbeitet mit System am Aufbau von Mut und führt dazu, dass die Klienten sich immer mehr Respekt einflößenden Situationen stellen und sich in Folge in ihrem Berufs- wie auch Privatleben neue individuelle Möglichkeiten erschließen. Sie entwickeln sich als Persönlichkeit weiter.

Anwendungsbereiche

Die Auseinandersetzung mit sich selbst und die sukzessive Entfaltung eigener Fähigkeiten innerhalb der Anwendung des Tools können zu einer umfassenden Erweiterung des persönlichen Bewegungsspielraums führen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen nehmen in einem realistischen und angemessenen Umfang zu und eröffnen den Klienten neue Möglichkeiten in ihrem Privatraum sowie in ihren berufsweltlichen Kontexten. Ideale Klienten für dieses Tool sind Menschen, die sich bestimmten persönlichen intrinsischen Limitierungen unterworfen sehen und daran arbeiten wollen, um ihre Lebensqualität und ihren subjektiv empfundenen persönlichen Stellenwert im Vergleich zu ihrem Umfeld zu steigern.

Effekte

Durch die bewusste Fokussierung auf und Bewältigung von unangenehmen Situationen lernen die Klienten, Schritt für Schritt ihre Ängste zu überwinden, und werden mental stärker. Ihr Selbstvertrauen und ihre Ich-Stärke steigen, ihre Möglichkeiten zur Selbstentfaltung nehmen erheblich zu. Sie werden als Verantwortungsträger, z.B. als Führungskräfte, präsenter und klarer. Die Klienten erleben, zu welchen Leistungen sie nicht nur in ihren Wunschszenarien oder in ihrer Vorstellungskraft, sondern im tatsächlichen Leben als unternehmerisch denkendes, entscheidendes sowie handelndes (Führungs-)Vorbild in der Lage sind.

Ein höheres Selbstvertrauen führt bei Klienten zu Erkenntnissen über ihre Stärken und Schwächen. Dadurch können sie besser beurteilen, welchen Situationen sie sich selbstbewusst stellen können und welchen noch nicht. Sie wissen, was sie können, und trauen sich mehr zu. Sie sind schneller bereit, Konfliktsituationen konsequent anzugehen, und packen Themen mit geringerem oder sogar ohne Zögern an, die unternehmerisch für sie sowohl wichtig als auch dringend sind. Dies führt zu mehr subjektiven und objektiven Erfolgserlebnissen sowie effektiverem und effizienterem Einsatz ihrer Energie.

Ausführliche Beschreibung

Ein Einsatz des Tools bietet sich als ein Coaching begleitendes Instrument an, ist darüber hinaus aber punktuell vor allem für die Analyse- im Übergang zur Umsetzungsphase geeignet. Die Anwendung erfolgt wie im Folgenden beschrieben.

Themenpassung klären

Das Tool kann einem Coach in der Regel zu sinnvollen nächsten Prozessschritten mit seinem Klienten verhelfen, wenn sich in der Zielsetzung/Themenliste Bereiche abbilden, die bei vergleichbaren Persönlichkeiten durchaus erreichbar sind, seinem Klienten jedoch aus noch nicht näher definierbaren inneren Gründen – wie persönlichen Überzeugungen, Hemmschwellen, Ängsten, persönlichen Grundannahmen, individuellem Erfahrungshorizont usw. – noch nicht selbstverständlich zur Verfügung stehen. Falls der Klient erkennen lässt, dass übermäßig viele Bedenken, ängstlicher Respekt oder sogar klare Angst in allgemein normalen Situationen sein Leben einschränken, könnte das Tool ein wertvolles Werkzeug sein, um mit dem Klienten an dessen Limitierungen zu arbeiten.

Vorstellung des Tools, Vorbereitung des Klienten

Coach: „Lieber Klient, gern würde ich mit Ihnen ein wirksames Tool ausprobieren, das Ihnen helfen kann, an bestimmten Limitierungen zu arbeiten, die Sie offensichtlich in Ihrer Weiterentwicklung einschränken, z.B. in dem Wunsch, Ihrem Chef endlich aufzuzeigen, dass Sie mit Ihrem Team an der Leistungsgrenze angelangt sind. Haben Sie Lust, dieses Tool auszuprobieren, neue Erfahrungen zu machen und damit idealerweise Ihre Möglichkeiten zu vergrößern? Mithilfe des Tools könnten Sie Ihre Themen im beruflichen Kontext erfolgreich bewältigen oder zumindest große Schritte in eine neue Richtung gehen. Das Tool wird Sie vor unangenehme Herausforderungen stellen, Ihnen aber im Gegenzug viele Erfolgserlebnisse bescheren. Starten wir mit der konkreten Vorbereitung: Bitte denken Sie in den nächsten Minuten einmal bewusst und intensiv an Situationen, die Ihnen eine gewisse Angst oder zumindest eine gehörige Portion Respekt einflößen. Was fällt Ihnen hierzu spontan ein?“

An dieser Stelle geht der Coach empathisch auf seinen Klienten und die speziellen Themen ein, die ihm zu schaffen machen. Er beobachtet genau und hört aufmerksam zu, um die folgenden entscheidenden Parameter herauszuarbeiten: Aus welcher Motivation heraus möchte der Klient an dem Thema arbeiten? Existiert nachvollziehbar und spürbar eine tiefe eigene Motivlage oder ist das Thema nur ein Scheinmotiv, um gesellschaftliche oder berufliche Anerkennung zu bekommen? Sind der momentan empfundene „Schmerz“ und/oder die Attraktivität des Ziels groß genug, um die unangenehmen Herausforderungen einer Konfrontation in Kauf zu nehmen und zu bewältigen? Welche Mimik/Körpersprache werden erkennbar (Augenbewegungen, Hautreaktionen, Schweißausbruch, Hektik oder Reglosigkeit, Bedürfnis zum Wegrennen/Ausweichen, allgemeine Reaktion: freudig-konstruktiv und Chancen suchend oder die alte Situation verteidigend)? Skalierungsfrage: „Wie wichtig ist Ihnen auf der Skala von 1 bis 10 die Zielerreichung unter Inkaufnahme des Preises, einige unangenehme Situationen nicht nur auszuhalten und zu bewältigen, sondern sogar bewusst herbeizuführen?“

Bei einer positiven Reaktion und dem Gefühl des Coachs, dass der Klient sich wirklich nach einer neuen einflussreicheren Lebenswirklichkeit sehnt, folgt der nächste Schritt. Coach: „Lieber Klient, es ist schön für mich, zu erleben, dass Sie sich – bei allem Respekt vor den herausfordernden Situationen – offenbar wirklich auf eine Weiterentwicklung freuen. Das ist ein gutes Zeichen, dass die Übung Sie höchstwahrscheinlich nicht überfordern, sondern insgesamt weiterbringen wird. Bitte starten Sie damit, fünf bis acht Ihrer Ängste bzw. Respekt einflößenden Situationen in einer Liste aufzuschreiben. Dies können Sie in der heutigen Sitzung tun oder als Umsetzungsvereinbarung mitnehmen. Wir sehen in der nächsten Sitzung, wie es Ihnen damit gegangen ist und welche Themen es gibt. Sobald die Liste zusammengestellt ist, starten wir mit der Umsetzung der persönlichen Challenges. Wie genau, erkläre ich im nächsten Schritt.“

Nach der Besprechung der gefundenen Themen/Herausforderungen wird festgelegt, wann und vielleicht sogar mit welcher ersten Herausforderung der Klient beginnen wird. Die Festlegung auf ein klares Startdatum, idealerweise mit genauer Uhrzeit, ist eine eigene bedeutende Thematik, die in einer Coaching-Sitzung entsprechend Würdigung finden und mit einer angemessenen feierlichen Ernsthaftigkeit sowie konsequenten Stimmung zelebriert werden sollte. Ab diesem Moment wird sich der Klient auf einem neuen Weg befinden und wöchentlich neue persönliche Herausforderungen bestehen.

Start und Umsetzung

„Lieber Klient, sobald Sie beginnen, sich mit den ersten persönlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen, was es auch sein mag, dem Chef die Meinung zu sagen oder einfach nur vor Ihrem Team zu stehen und offen zu sprechen, startet ein besonderes Jahr in Ihrem Leben! Sie haben dann „ja“ dazu gesagt, jede Woche eine nicht ganz einfache Herausforderung zu überwinden. Sie werden jede Woche etwas tun, das Sie sich selbst ausgesucht haben, und es wird mal mehr, mal weniger Überwindung kosten, es zu tun. Das ist manchmal ein nicht ganz einfacher Preis, der zu „zahlen“ ist. Der Erfolg wird darin bestehen, dass Sie lernen, wozu Sie in der Lage sind, wenn Sie die eigenen Hemmschwellen überwinden. Nach jeder Übung wird sich Ihr Leben spürbar verändert haben. So eröffnen sich Stück für Stück neue Einflussbereiche, auf die Sie sehr stolz sein werden. Klingt das gut?“

Ansatz, Absicht und Hintergrund

Durch die vom Coach begleiteten Übungen erlebt der Klient mit und in seinem eigenen Körper die neue Erfahrungswelt des nachhaltigen Überwindens von Grundängsten sowie Respekt einflößenden Situationen, die ihn auf verschiedensten Ebenen beschäftigt haben. Das können sehr unterschiedliche Dinge sein, jeder Mensch ist anders und hat andere von Angst besetzte Situationen für sich vor Augen. Für den einen muss es schon ein Fallschirmabsprung sein, um ein gewisses Unwohlsein in der Magengegend zu spüren, der andere empfindet dieses schon beim Gedanken, den Nachbarn einmal zu sagen, dass die Musik zu laut ist. Eine Führungskraft schafft es nicht, sich vor ihr Team zu stellen und die nächsten Aufgaben zu besprechen, die andere leidet, weil sie es nicht schafft, ihrem Chef zu erklären, dass sie und ihr Team am „Anschlag“ sind und nicht mehr können. Es gibt sehr viele unterdrückte Wünsche und Bedürfnisse, die sich Menschen nicht trauen, für sich einzufordern, und viele Emotionen, die sie aus Angst vor unangenehmen Konsequenzen nicht auszuleben wagen.

Ablauf

52 Wochen lang stellt sich der Klient in jeder Woche wieder neu einer seiner Ängste/Respektsituationen und überwindet sie proaktiv. Wenn die Umsetzung des Tools gestartet ist und die ersten Wochen geschafft wurden, bekommt der Klient eine Vorstellung, wie es ihm mit seinen Herausforderungen geht. Er entwickelt im „Doing“ wieder neue Ideen für die nächsten Wochen. Am Ende geht es darum, ein Jahr lang am eigenen Körper und im eigenen Leben zu spüren, wie es sich anfühlt und welche Veränderungen bei einem selbst entstehen, wenn man sich (erfolgreich) überwindet und angstbesetzte Situationen nicht mehr verdrängt, sondern aktiv angeht. Der Coaching-Ansatz lautet: „Wo die Angst ist, ist der Weg.“

Der Coach begleitet die Klienten während der Umsetzungsphase, macht ihnen Mut und erarbeitet immer wieder neue Herausforderungen mit ihnen. Er ist für sie da und dient als Referenzgröße für subjektiv empfundene Sicherheit sowie Kalibrierung zwischen den Herausforderungen. Die detaillierte einzelne Ausgestaltung hängt immer davon ab, wie selbstständig der Einzelne seine Ziele für sich finden und definieren kann und welchen Support der Coach jeweils geben muss. Vorangegangene Erfahrungen, hinderliche Glaubenssätze und innere Antreiber der Klienten, die scheinbar einfache Situationen zu größeren Herausforderungen werden lassen, gilt es im Coaching begleitend zu reflektieren.

Anwendungsformen

Der Coach kann das Tool, sofern die Grundthematik für seinen Klienten eine große Bedeutung hat, prozessübergreifend als einen bestimmten festen Anteil in jeder Sitzung besprechen und fortschrittsorientiert begleiten. Ebenso kann er es an einem geeigneten Punkt im Coaching-Prozess grundsätzlich zur freien Anwendung anbieten. In diesem Fall wird er es seinem Klienten im Detail mit allen Möglichkeiten und den zu erwartenden Herausforderungen erläutern, aber im Weiteren dem Klienten überlassen, wie genau, wann und wie konsequent dieser damit umgehen möchte. Im Abgleich mit den in den Sitzungen grundsätzlich festzustellenden und zu reflektierenden Fortschritten oder Schwierigkeiten, kann der Coach das Thema des Klienten in Bezug auf die Bewältigung seiner angstbesetzten Situationen im weiteren Verlauf erneut ansprechen und weiterverfolgen. Oder auch nicht, wenn feststellbar ist, dass der Klient parallel bereits gute Fortschritte in seiner Zielerreichung macht.

Wirkung und Erfolg

Die Klienten lernen nach und nach – idealerweise in Form einer sukzessiven Steigerung der jeweiligen Herausforderungen – zu welchen Leistungen sie imstande sind, wenn sie sich überwinden. Nach diesem Jahr sind sie gewachsen und haben idealerweise ihren Bewegungsspielraum – vor allem in ihrer Präsenz als Führungspersönlichkeit – spürbar bis drastisch erweitert. Sie erreichen ihre Ziele, sind in der Lage, größere Claims abzustecken, stehen für ihre Bedürfnisse ein und entwickeln eine hohe Zufriedenheit, weil viele Einschränkungen wegfallen. Vor allem im Business-Kontext können neue Entwicklungsschritte möglich werden.

Grenzen

Das Tool beruht auf Erkenntnissen sowie Vorgehensweisen aus der Verhaltens- und tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie. Es kann situativ und in Abhängigkeit von der jeweiligen Persönlichkeit des Klienten große Wirkung entfalten. Es kann in Einzelfällen zu mehr oder minder starken emotionalen Reaktionen bis hin zu Dekompensationen, d.h., zu psychischen und/oder physischen Symptomen eines Zusammenbruchs oder eines Ausbruchs belastender persönlicher Themen – in der Regel unterdrückter Ängste – kommen.

Der Coach ist daher professionell gefordert, rechtzeitig zu erkennen, ob sein Klient grundsätzlich geeignet und in seiner persönlichen Entwicklung fortgeschritten genug ist, sich bewusst in herausfordernde Situationen zu begeben, um sich seinen kleinen oder großen Ängsten zu stellen. Eine ausführliche Analyse, Diagnose sowie Anamnese der Gesamtsituation in den ersten Sitzungen wird hierzu guten Aufschluss geben. Vor allem wird der Moment der zunächst theoretischen Vorstellung des Tools durch den Coach mit den oben aufgeführten Beobachtungsparametern klare Hinweise geben, ob ein Klient mit der Vorstellung, sich seinen Ängsten zu stellen, eher überfordert oder freudig aufgeregt ist.

Gelingt es einem Klienten wiederholt nicht, seine Vorhaben umzusetzen, und macht ihm dies sehr zu schaffen, verhindern vermutlich größere mentale oder seelische Hemmschwellen die einfache pragmatische Arbeit mit der Angst. In diesen Fällen sollte der Coach den Einsatz des Tools abbrechen und dem Klienten einen psychotherapeutischen Ansatz im Umgang mit den betreffenden angstbesetzten Situationen empfehlen.

Themenvorschläge und Anregungen

Vor der Entscheidung, das Tool anzubieten, sollte der Coach gemeinsam mit dem Klienten herausarbeiten, welches Thema bzw. welches Ziel diesem so wichtig ist, dass er dafür bereit ist, an sich und seinen Ängsten zu arbeiten.

Beruf, Organisations- und Professionswelt

Beispiele für entsprechende Situationen in beruflichem Kontext können sein: seinem Team, Chef oder Mitarbeiter endlich konstruktiv sagen, was man denkt und sich wünscht (in angemessenem Ton); seine beruflichen Wünsche äußern und umsetzen, zumindest mit den ersten Entwicklungsschritten starten; eine neue Weiter-/Ausbildung beantragen/starten; mit dem Büropartner klar besprechen, was einen stört; Erwartungsmanagement: mit dem beruflichen Umfeld klären, wie die gegenseitigen Erwartungen wirklich lauten; sich für eine höhere Stelle bewerben; die Arbeitsstelle wechseln, wenn man dauerhaft unzufrieden ist; mal mit einem anderen Beförderungsmittel zur Arbeitsstelle fahren oder einen anderen Weg nehmen; Überforderung klar ansprechen und Veränderung anstreben; für die eigenen Überzeugungen einstehen und für sie kämpfen; konstruktiv streitbar werden; sich bei Arbeitskollegen, Kooperationspartnern oder seinem Chef für ein Fehlverhalten entschuldigen; eigene Schwächen offensiv ansprechen und um Hilfe bitten.

Privatwelt

Beispiele für entsprechende Situationen in privatem Kontext können sein: Einmal das Gegenteil der sonstigen Gewohnheiten leben, z.B. anderen Kleidungsstil oder ein anderes Hobby ausprobieren; sich im Selbstverteidigungskurs/beim Kampfsport anmelden; Nachbarn zu ihrer lauten Musik die Meinung sagen; dem Partner endlich offen sagen, was einen stört; sich bei jemandem persönlich für eine alte Sache entschuldigen; zur medizinischen Vorsorge gehen;  Fastenwoche einlegen; zucker-/fleischfreie Woche planen; Vater/Mutter umarmen und sich für alles bedanken, was sie für einen getan haben; einen Streit mit jemandem begraben; endlich umziehen.

Voraussetzungen

Der anwendende Coach sollte erfahren sein. Er sollte eine gute Beobachtungs- und Entscheidungsfähigkeit hinsichtlich psychotherapeutisch zu differenzierender Themen besitzen, um gegebenenfalls rechtzeitig das Coaching mit diesem Tool abzubrechen und den Klienten zu einer psychologischen bzw. ärztlichen Bearbeitung weiterzuempfehlen. Der Coach sollte während der Anwendung eine entsprechende Achtsamkeit an den Tag legen und auf Anzeichen einer möglichen Psychotherapieindikation rechtzeitig reagieren.

Persönlicher Hinweis

Eine intensive und tiefe Auseinandersetzung des Coachs im Vorfeld – verbunden mit einer fachlich fundierten Einschätzung der individuellen Machbarkeit für den Klienten – ist erfolgsentscheidend. Ist ein Klient nicht in der Lage, sich seinen Ängsten zu stellen, wird die Anwendung des Tools möglicherweise zu einer Menge neuer und zusätzlicher Frustration führen, was unbedingt verhindert werden sollte.

Auf der anderen Seite sind das Überwinden subjektiv als schwierig empfundener – manchmal als fast „unmöglich zu schaffen“ wahrgenommener – Situationen im Privat- und Berufsleben und die daraus neu gewonnene Lebensfreude bei den Klienten ein sehr eindrucksvolles, berührendes und emotional bewegendes Erlebnis. In der Regel dürfen Coaches miterleben, dass Klienten nach diesem Jahr nicht mehr dieselben sind wie vorher. Der Unterschied ist beeindruckend und kann bei erfolgreicher Umsetzung in seiner Konsequenz sehr erfüllend ausfallen. Für Klient und Coach.