„Coaching ist keine Psychotherapie und kann eine solche nicht ersetzen.“ Diesen Leitsatz werden seriöse Coaches in qualifizierten Ausbildungen erlernt und verinnerlicht haben. Doch wo genau verläuft die Grenze zwischen Coaching und Therapie und wie können Coaches sie einhalten? Schließlich werden die wenigsten Klienten, die eine psychotherapeutische Behandlung benötigen, darüber Bescheid wissen. Sonst hätten sie eher therapeutische Hilfe aufgesucht anstelle eines Coachings. Wie kann ein Coach den Klienten darauf ansprechen, dass seine Probleme bei einem Psychotherapeuten womöglich besser aufgehoben wären als in einem Coaching?
Erschwerend kommt hinzu, dass es in Deutschland rund um die Begrifflichkeit „Psychotherapie“ recht undurchsichtig bestellt ist, sodass unvorbereitete Coaches in dieser Hinsicht überfordert sein könnten, wenn sie mit einem plötzlichen Fall in der Praxis konfrontiert werden. Dieser Artikel soll die zuvor genannten Fragen klären und Hinweise geben, worauf Coaches achten müssen, wenn sie ihren Klienten nahelegen, einen möglichen psychotherapeutischen Behandlungsbedarf abzuklären.
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