Dieser Beitrag widmet sich dem Feld des queer-sensiblen Coachings und versteht das Thema als Erweiterung professioneller Coaching-Praxis sowie als Qualitätsfrage – betrachtet durch eine andere, vielleicht etwas buntere Brille. Gleichzeitig kann er lediglich einen Überblick geben, da die queere Community in sich sehr heterogen ist und beispielsweise ein schwuler Cis-Mann mit anderen Herausforderungen zu kämpfen hat als eine Trans-Frau.
Coaches, die Menschen begleiten, tun dies stets im Kontext gesellschaftlicher Normen, im Kontext von Sichtbarkeit, Schutz, Zugehörigkeit oder auch möglicher Diskriminierung. Vor diesem Hintergrund geht es für Coaches im queer-sensiblen Setting vor allem auch darum, sich bewusst zu machen, wie sich hetero- und cis-normative Strukturen der Gesellschaft auf die Selbstentwicklung, berufliche Entscheidung und Beziehungsgestaltung queerer Menschen auswirken können.
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