Führung

Hoffnung als Führungshaltung

Das Hoffnungs-Hexagon als stabilisierendes und motivierendes Coaching-Tool

Wenn Führungskräfte zwischen Unsicherheit, Veränderungsdruck und knappen Ressourcen bestehen müssen, ist eine Haltung gefragt, die Belastung aushält, ohne sich mit dem Bestehenden abzufinden. Ein Coaching-Modell mit sechs Perspektiven – in Form eines Hexagons – macht Hoffnung als Führungsstärke greifbar: Dabei geht es nicht um naiven Optimismus, sondern um realistische Zuversicht. Das Modell zeigt, wie sich Führungskräfte selbst stärken, Veränderung anstoßen und Hoffnung auch im Team so vermitteln können, dass daraus psychologische Sicherheit, gemeinsame Wirksamkeit und neue Kraft entstehen.

11 Min.

Erschienen im Coaching-Magazin in der Ausgabe 3 | 2026 am 08.09.2026

Das Foto zeigt einen Mann, der sich in einem Büroflur an eine Wand lehnt. Er wirkt nachdenklich.

Führung unter Dauerbelastung

Führungskräfte agieren heute in einem Spannungsfeld aus Unsicherheit, Komplexität und permanentem Veränderungsdruck. Strategische Entscheidungen müssen im Angesicht unvollständiger Informationen getroffen werden. Die Erwartungen, auch in turbulenten Zeiten zu funktionieren, sind hoch, die Ressourcen jedoch oft begrenzt. In solchen Kontexten zeigt sich immer wieder: Fachkompetenz allein reicht nicht aus. Entscheidend ist die innere Haltung, wie Führungskräfte mit stetigen Belastungen und Anpassungen umgehen.

Auf einen Blick

Symbol einer Lupe
  • Hoffnung ist eine realistische Führungshaltung, die in unsicheren und belastenden Situationen Stabilität, Handlungsfähigkeit und Orientierung fördert.
  • Ziel der Arbeit mit dem Hoffnungs-Hexagon ist es u.a., Rückschläge einzuordnen, Einflussgrenzen klarer zu sehen und zwischen naivem Optimismus und pessimistischer Resignation handlungsfähig zu bleiben.
  • Die Zukunft wird dabei als gestaltbar und Fortschritt als langfristiger, schrittweiser Prozess begriffen.

Haltungen von Führungskräften lassen sich als relativ stabile, grundlegende innere Überzeugungen, Werte und Annahmen definieren, die das Denken, Entscheiden und Verhalten einer Führungskraft dauerhaft prägen und sich in ihrem Führungsstil, ihrer Kommunikation und ihrem Umgang mit Mitarbeitenden zeigen. Innere Haltungen bestehen meist aus einer Kombination aus:

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Literatur

Hübler, M. (2025). Hoffnung! Die unterschätzte Führungsstärke in turbulenten Zeiten. Regensburg: metropolitan

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