Unser aller Denken und Handeln ist von Glaubenssätzen mitgeprägt. Da diese oftmals früh im Leben erlernt bzw. von anderen Personen übernommen oder durch andere äußere Einflüsse geprägt wurden (Klein, 2021), können sie im Hier und Jetzt durchaus einengend, dysfunktional und irrational sein. Glaubenssätze weisen eine starke emotionale Verankerung auf. Will man sie ablegen oder verändern, ist das Erkennen der erste wichtige Schritt. Sich lediglich der Zusammenhänge rational bewusst zu werden, reicht jedoch noch nicht. In Folge 35 des Podcasts „Business-Coaching and more“ sprachen Dr. Christopher Rauen und Andreas Steinhübel über die Frage, wie Coaches Glaubenssätze aufseiten ihrer Klientinnen und Klienten erkennen und mittels REVT (siehe Ellis & Joffe Ellis, 2012) bearbeiten können. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte des Gesprächs.
Auf einen Blick
Wie bei vielen Methoden, die im Coaching eingesetzt werden, handelt es sich bei REVT um einen therapeutischen Ansatz. Aber keine Sorge, das macht Coaching nicht zur Psychotherapie. Mit REVT ist es möglich, bestimmte Alltagsphänomene, die uns in unserem Handeln limitieren und die wir alle kennen, unter Einbezug der emotionalen Ebene bearbeitbar zu machen. Das Modell kann daher auch im Coaching – d.h. in nicht-klinischen Fällen – zum Einsatz kommen, damit Menschen gar nicht erst einen Therapiebedarf und entsprechend hohen Leidensdruck entwickeln. Prävention ist eine wichtige Funktion von Coaching.
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