Viele Fragestellungen und Anliegen, mit denen man im Coaching zu tun hat, können durch Reflexion mit den Klienten gelöst werden. Auch Problematiken, die dadurch entstanden sind, dass es den Klienten schlicht an guten Reaktionsmöglichkeiten und einem angemessenen Verhaltensrepertoire gemangelt hat, lassen sich auflösen, indem man z.B. durch Rollenspiele neue Verhaltensweisen aufbaut. Diese Coaching-Konzepte und -Methoden sind jedoch nicht immer zielführend und ausreichend, um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen.
Insbesondere beim Stressphänomen, aber auch bei inneren Blockaden oder Ängsten – wie etwa in Vortrags- oder Präsentationssituationen –, kann der Einsatz von Introvision im Coaching sinnvoll sein. Selbst dann, wenn sich schon ein Burn-out anbahnen sollte, kann Klienten mit Introvision präventiv geholfen werden. Dabei ist es nicht erforderlich, tief in die Lebensgeschichte des Klienten einzudringen und vergangene Erlebnisse oder Erfahrungen zu bearbeiten. Introvision ist eine Methode, um im Coaching Schwierigkeiten zu bewältigen, die keinen „Krankheitswert“ besitzen, sodass eine Psychotherapie angeraten ist, die jedoch eindeutig auf einer persönlichen, sprich emotionalen, Ebene liegen.
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