Marketing im Coaching

Versprich nicht, was du nicht halten kannst

Marketing im Coaching
© Foto: mindscanner/Shutterstock.com

Werbung ist notwendig. Schließlich muss auch ein Coach auf sich aufmerksam machen, um aus der breiten Masse hervorzustechen. Wie, dafür gibt es zahlreiche und unterschiedliche Wege. Schlecht ist jedoch, wenn dies über Methoden passiert, die man durchaus als unlauter bezeichnen kann. Eine solche Methode ist das Erfolgs- oder gar Heilsversprechen, das gegeben wird, ohne vorher das Anliegen oder den Klienten zu kennen.

Man kannte sie im alten Ägypten, wo Marktschreier ihre Waren anpriesen, in Babylon, wo Hersteller auf steinernen Tafeln ihr Produkt darstellten und in Pompeji, wo großflächige, an Hauswände gemalte Anzeigen über Topfwaren und Badehäuser informierten: Werbung gibt es nicht erst seit Einführung des Fernsehens. So glauben wir zwar, wir lebten in einem Zeitalter der nichtversiegenden Werbeflut. Nur könnten das Menschen anderer Epochen ebenso für sich beanspruchen: Jemand aus dem späten 16. Jahrhundert hätte wohl ganze Dörfer mit Werbeflugblättern bekleben können, eine Person des beginnenden 20. Jahrhunderts könnte sich über mehr Reklame als Inhaltstext in manch einer Zeitung beschweren und die durch Lichtwerbung taghell erleuchtete Nacht einer Metropole wie Berlin oder New York beklagen.

Werbung hat also seit jeher den Sinn und Zweck, potentielle Interessenten auf das eigene Produkt bzw. die eigene Dienstleistung aufmerksam zu machen und sie optimaler Weise zum Kauf zu bewegen. Schließlich soll der mögliche Kunde seine Brötchen bei mir kaufen, sein Kinoticket bei mir lösen, sein neues Auto bei mir bestellen und nicht beim Konkurrenten zwei Straßen weiter. Gleiches gilt für Anbieter von Coachings und Coach-Ausbildungen, wenn es auch hier eine deutlich schwierigere Ausgangslage gibt, als beim Bäcker oder Autohersteller.

Schönheit statt Inhalt?

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