Coach-Monat Januar 2017

Im Januar erschienen einige interessante coaching-relevante Artikel – u.a. zu folgenden Fragen: Wie entsteht Veränderung im Coaching? Ist Coaching ein geeignetes Führungsinstrument? Wie entwickelt sich der Coaching-Markt?

Wie gelingt Menschen eigene Veränderung?

In einem „WirtschaftsWoche“-Artikel geht Journalist Michael Sudahl dieser Frage nach. Seine Antwort: Veränderung entstehe vor allem auf der Ebene des Unbewussten, weniger auf kognitiv-verstandesmäßiger Ebene. Erkenntnisse der Neuroforschung belegten dies, so der Autor. [zum Artikel]

Lesen Sie zu dieser Thematik auch ein Interview (Coaching-Magazin 4/2015) mit Coach Roland Kopp-Wichmann, der einen ähnlichen Standpunkt vertritt und hieraus schlussfolgert, dass die Tragfähigkeit der Coach-Klient-Beziehung im Coaching entscheidender sei, als die vom Coach praktizierten Methoden. [zum Interview]

Die Führungskraft als Coach – ein Rollenkonflikt?

Eine nicht selten geäußerte Vorstellung davon, wie moderne Führungsarbeit aussehen sollte, lautet: Der vorgesetzte habe seinen Mitarbeitern im Stile eines Coachs zur Seite zu stehen. Ein Standpunkt, der trotz seiner Aktualität nicht unumstritten ist. Kritiker dieses Konzeptes sehen die Führungskraft hier in einem Rollenkonflikt, so etwa Dr. Nico Rose, wie der Psychologe in einem Beitrag darlegt. [zum Artikel]

Weshalb Coaching boomt, aber dennoch kein leichtes Geschäft ist

Die Coaching-Branche wachse gewaltig, schreibt Autorin Nadine Oberhuber in einem aktuellen Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ein Grund: Coaching sei kein Manager-Privileg mehr, immer mehr „Normalbürger“ beanspruchten die Dienste der Coaches. Zudem sei ein Streben nach Selbstoptimierung für die Marktentwicklung mitverantwortlich. Weshalb Coaching aber dennoch kein leichtes Geschäft sei und welche negativen Erscheinungen die an sich positive Marktentwicklung begleiten, lesen Sie in dem Beitrag „Selbstoptimierung. Nicht ohne meinen Coach“. [zum Artikel] (de)