Alle kennen das: Mitten im Alltagsgeschäft beobachtet man etwas, das irritiert. Oder es rauscht eine Nachricht hinein, die beunruhigt. In einer Besprechung oder in einem Gespräch hat das Gegenüber gerade etwas gesagt oder getan und sofort macht sich ein Störgefühl im Bauch bemerkbar. Auch der Körper reagiert alarmiert. Plötzlich und ganz automatisch entstehen Gedankenspiralen: „Was soll das?“, „Wo führt das bloß hin?“, „Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?“, „Was macht er/sie da gerade wieder?“, „Das geht so nicht weiter“.
Viele kennen wohl auch dieses Gefühl: Eine Sache ist gelaufen, aber sie hätte besser laufen müssen, woraufhin Gedanken aufkommen wie „Hätte ich doch bloß …“, „Warum habe ich nur …?“, „Ich ärgere mich über meine eigene Hilflosigkeit und Befangenheit“. Hier wendet man sich jetzt auch noch gegen sich selbst. Gedankenspiralen entstehen, die das Problem weiter verstärken. Am Ende stecken Betroffene in einer Art „Problemhypnose“ im eigenen Denken fest, keine Lösung ist in Sicht.
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