Viele erinnern sich noch an den 11. September 2001. Als Folge waren nicht nur fast 3.000 Todesopfer zu beklagen, die furchtbaren Terroranschläge veränderten die USA und letztlich die ganze Welt nachhaltig.
Unmittelbar nach den Anschlägen hatten viele Amerikaner Angst vor dem Fliegen und stiegen auf das vermeintlich sicherere Auto um. In den folgenden Monaten nahm dadurch nicht nur der Straßenverkehr spürbar zu, sondern dementsprechend auch die Zahl schwerer Unfälle. Zwei aufsehenerregende Studien kamen zu dem Ergebnis, dass es im Zeitraum der folgenden zwölf Monate zu rund 1.600 zusätzlichen Verkehrstoten kam. Wohlgemerkt: nicht durch den Anschlag selbst, sondern durch die Angst vor dem Fliegen danach. (Gigerenzer, 2004; Gaissmaier & Gigerenzer, 2012)
Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie stark Angst unseren Alltag beeinflussen kann.
Und trotzdem: Wer gar keine Angst kennt, ist nicht mutig, sondern dumm. Das galt für unsere Vorfahren, die einem Raubtier gegenüberstanden, genauso gilt es in modernen Situationen, etwa wenn ein Influencer für ein Social Media-Foto an einer Felskante jedes Risiko ausblendet. Angst ist also zunächst etwas Natürliches. Sie erfüllt eine wichtige Schutzfunktion: Sie hilft uns, Gefahren zu erkennen, Risiken einzuschätzen und angemessen zu reagieren. Ohne Angst hätte die Menschheit bisher wohl kaum überlebt.
Gleichzeitig wirkt Angst oft subtiler, als viele glauben. Sie kommt nicht laut daher wie Wut, sie drängt sich nicht auf wie Schmerz und sie ist nicht so offensichtlich wie Freude. Sie wirkt oft still und leise und beeinflusst Denken, Fühlen und Handeln im Hintergrund.
Angst kann sich jedoch auch verselbstständigen. Sie tritt dann ohne klar erkennbaren Anlass auf oder steht in ihrer Intensität in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Situation. In unterschiedlicher Ausprägung kann dies die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und auch Krankheitswert erreichen.
Bevor Sie weiterlesen, lehnen Sie sich kurz zurück und fragen sich: Wie viele wichtige Entscheidungen in Ihrem Leben wurden direkt oder indirekt durch Angst beeinflusst? Berufswahl, Beziehungen und Trennungen, Finanzen, Wohnort oder Chancen, die Sie ergriffen oder vermieden haben. Bei näherer Betrachtung zeigt sich sehr oft: es sind deutlich mehr als erwartet.
Im Alltag werden Begriffe wie Grübeln, Sorge, Nervosität, Angst und Panik oft vermischt, wobei die Übergänge teils fließend sind. Für ein besseres Verständnis lohnt sich daher eine klare Unterscheidung.
Grübeln und Sorgen kennen vermutlich die meisten Menschen. Die Gedanken kreisen dabei immer wieder um dieselben Themen, um mögliche Probleme oder negative Szenarien. Man versucht innerlich eine Lösung zu finden und dreht sich dabei nur weiter im Kreis. Nervosität wiederum zeigt sich häufig vor schwierigen Gesprächen, Prüfungen oder unbekannten Situationen. Sie ist meist leichter und vorübergehender als echte Angst.
Grübeln, Sorgen und Nervosität sind häufige Coaching-Themen. Hier suchen Menschen Unterstützung, um klarer zu denken, sich besser zu regulieren und konstruktiver mit Belastungen umzugehen.
Angst ist eine emotionale Reaktion auf eine empfundene Bedrohung oder Unsicherheit. Sie hat Auswirkungen auf unser Denken und Verhalten und kann sich auch in körperlichen Symptomen wie einem beschleunigten Herzschlag zeigen. Im Coaching zeigt sie sich oft nicht sofort offen, sondern wird erst im Prozessverlauf sichtbar.
Die Panikattacke ist eine besonders intensive und akute Ausdrucksform von Angst. Sie geht oft mit starkem Kontrollverlust, massiver körperlicher Alarmreaktion und dem Gefühl einher, ausgeliefert zu sein. Sie gehört nicht in die Hände eines Coachs, sondern braucht fachkundige therapeutische oder medizinische Abklärung.
Bis auf die Panikattacke sind alle genannten Reaktionen natürliche Prozesse, die teilweise sogar notwendig und hilfreich sind. Wie so oft entscheiden das Ausmaß, die Dauer und der Leidensdruck darüber, ob Veränderung sinnvoll wird. In diesem Artikel wird daher nicht nur Angst selbst betrachtet, sondern auch die angrenzenden Begriffe.
Seriöses Coaching grenzt sich klar von Therapie ab. Gerade beim Thema Angst ist diese Unterscheidung besonders wichtig.
Coaching richtet sich an psychisch gesunde Menschen, die ihren Umgang mit Angst, Grübeln, Sorgen oder Nervosität bewusster gestalten, ihre Selbstregulation stärken und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln möchten. Therapie hingegen behandelt psychische Erkrankungen, Traumata oder klinisch relevante Störungsbilder.
Therapie beschäftigt sich häufig auch mit der Vergangenheit und deren Einfluss auf das heutige Erleben. Im Coaching können Erinnerungen und frühere Erfahrungen eine Rolle spielen, vor allem dann, wenn sie helfen, heutige Muster besser zu verstehen. Sobald jedoch die gezielte Aufarbeitung der Vergangenheit im Vordergrund steht, wird therapeutische Kompetenz erforderlich. (Mehr dazu: Rauen, 2002).
Die medizinische Klassifikation ICD (der internationale Standard zur Einordnung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen) führt Angst als eigenständige Diagnose, etwa in Form der generalisierten Angststörung, der Panikstörung oder spezifischer Phobien wie Flugangst, Höhenangst, Spinnenphobie oder Platzangst.
Angst als eigenständige Diagnose – wie schwere Angstzustände, Panikattacken oder starke Einschränkungen im Alltag – ist kein Fall für Coaching, sondern gehört in fachkundige therapeutische oder psychiatrische Behandlung. Zugleich gibt es in der Praxis oft Graubereiche. Wenn Unsicherheit besteht, sollte sorgfältig abgeklärt werden. Je nach Situation kann Coaching ungeeignet sein oder ergänzend zu einer laufenden Behandlung sinnvoll wirken.
Es kann durchaus vorkommen, dass jemand zum Coaching kommt und ausdrücklich sagt: „Ich komme wegen meiner Angst.“ Erfahrungsgemäß ist das aber die Ausnahme. Bei stärkerem Leidensdruck suchen Betroffene ohnehin oft zuerst Psychotherapie oder Psychiatrie auf – und dort gehört dieser auch bearbeitet.
Am häufigsten aber kommt ein Klient, so die Erfahrung des Autors, wegen eines ganz anderen Themas: Konflikte im Beruf, Entscheidungsprobleme, Beziehungsfragen, Überforderung oder Selbstwert. Im Verlauf des Coachings zeigt sich dann: Unter dem sichtbaren Thema liegt Angst als Nebenthema oder als eigentliche Ursache. Angst zeigt sich im Coaching meist nicht offen, sondern trägt eine Maske.
Es kann zudem auch sein, dass ein Klient sich wegen eines Angstthemas meldet und bereits Therapieerfahrung hat, eventuell auch Medikamente nimmt. Und jetzt möchte er einen ergänzenden oder anderen Zugang ausprobieren. Das kann sinnvoll sein, verlangt vom Coach jedoch besondere Klarheit, viel Erfahrung und eine saubere Grenzziehung.
Angst im Alltag hat viele Ursachen. Manchmal ist sie deutlich spürbar, manchmal kaum bewusst. Es gibt die offensichtlicheren Formen: Fliegen, eine Präsentation, schwierige Gespräche oder Finanzen. Daneben gibt es die stilleren Formen. Ein kurzer Nachrichtenartikel über aktuelle Kriege oder Krisen und plötzlich hat man ein Druckgefühl im Bauch. Erinnerungen an die Pandemie und die damalige Unsicherheit. Das Gefühl, nicht zu genügen. Die Angst vor Ablehnung. Die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Viele Ängste wirken nicht dramatisch, aber dauerhaft. Und gerade diese leisen Ängste beeinflussen oft ganze Lebenswege. Denken Sie zurück an den Anfang des Artikels, als Sie eingeladen wurden, einmal nachzuspüren, wie oft Sie selbst im Leben angstgeleitete Entscheidungen getroffen haben.
Und noch etwas ist wichtig: Nicht jede Krise – wie eine Pandemie, wirtschaftliche Unsicherheit oder aktuelle Kriege – belastet jeden Menschen gleich. Warum bleibt der eine vergleichsweise ruhig, während es den anderen innerlich stark erschüttert? Das hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit der eigenen Lebensgeschichte. Wer früh wenig Sicherheit, Schutz oder Verlässlichkeit erlebt hat, trägt oft eine größere innere Empfindlichkeit in sich. Spätere Krisen berühren dann nicht nur das aktuelle Ereignis, sondern häufig auch ältere, tiefere Erfahrungen.
Die folgenden persönlichen Fragen können oft weiterhelfen:
Diese Erkenntnisse können bereits entlastend sein. Denn wenn Angst nicht mehr nur als dunkles Gefühl erlebt wird, sondern langsam verstanden werden kann, entstehen oft wieder mehr Ruhe und innerer Spielraum.
Angst betrifft nicht nur das persönliche Wohlbefinden. Sie verändert auch Wahrnehmung, Denken und Verhalten. Unter starker innerer Anspannung suchen Menschen verständlicherweise nach Orientierung und Sicherheit. Genau dadurch steigt oft auch die Anfälligkeit für vereinfachte Erklärungen, dramatische Botschaften und klare Feindbilder.
In Krisenzeiten lässt sich dieses Phänomen besonders gut beobachten. Pandemie, Krieg, wirtschaftliche Unsicherheit oder gesellschaftliche Spannungen erzeugen bei vielen Menschen ein dauerhaftes Gefühl von Bedrohung. Der innere Alarmzustand bleibt aktiv. Wer sich innerlich unter Druck fühlt, möchte verstehen, was geschieht, Kontrolle zurückgewinnen und Unsicherheit reduzieren.
Das Problem dabei: In solchen Zuständen wirkt nicht jede Information gleich. Besonders stark wirken Inhalte, die emotional aufgeladen sind, Angst verstärken oder scheinbar einfache Lösungen versprechen. Differenzierte, nüchterne und komplexe Einordnungen haben es dagegen oft schwerer.
Das nennt man „Angsttrance“: In diesem Zustand verengt sich die Aufmerksamkeit auf die Bedrohung, der innere Fokus kreist um Gefahr, und vieles wird nur noch durch diese Brille wahrgenommen. Man handelt dann nicht mehr frei, sondern zunehmend aus innerem Druck oder Hilflosigkeit heraus.
In diesem Zustand werden Menschen manipulierbarer und anfälliger für einfache Antworten. Das kann durch politische Rhetorik geschehen, durch populistische Botschaften, durch soziale Medien, durch Sensationsjournalismus oder durch Geschäftsmodelle, die von Dauererregung leben. Angst bindet Aufmerksamkeit und diese ist in der heutigen Welt ein wertvolles Gut. Deshalb sind Krisen und Kriege auch für politische Populisten Gold wert.
Natürlich existieren reale Gefahren. Aber oftmals ist die realistische Betrachtungsweise zu diesen Gefahren verloren gegangen. Der erste Schritt heraus aus dieser Dynamik ist Bewusstheit. Hilfreich können die einfachen Fragen sein:
Diese innere Differenzierung schafft oft bereits einen gewissen Abstand zur Angst und erleichtert die weitere Arbeit damit. Im Coaching kann das ein wichtiger Ansatz sein. Es geht dann nicht nur um die äußere Situation, sondern auch darum, wie der Mensch innerlich auf sie reagiert. Angst-Coaching bedeutet in diesem Zusammenhang, Menschen darin zu unterstützen, ...
Auch tiefere, existenzielle Perspektiven können im Coaching ihren Platz haben und hilfreich sein. Erinnern Sie sich noch an den berührenden Fassbinder-Film „Angst essen Seele auf“ oder haben Sie zumindest von ihm gehört? Schon der Titel bringt auf sehr menschliche Weise zum Ausdruck, was Angst mit uns macht: Wenn Angst dauerhaft wird, nimmt sie uns Lebensfreude und inneren Frieden.
Der indische Mystiker und Meditationslehrer Osho sagt: „Angst ist die Abwesenheit von Liebe.“ So etwas im Coaching anzusprechen oder besser, zu zitieren, braucht viel Einfühlung für den richtigen Moment. Andernfalls kann so ein Satz sogar äußerst unpassend wirken.
Wenn jedoch bereits eine stabile Coaching-Beziehung besteht, kann ein solcher Impuls behutsam als Einladung zur Selbstreflexion eingebracht werden: Was löst dieser Satz in mir aus? Dabei geht es weniger um intellektuelles Analysieren, sondern um Resonanz. Berührt ein Satz innerlich etwas, kann daraus ein wertvoller Prozess entstehen. Bleibt diese Resonanz aus, darf man ihn auch wieder loslassen.
Jeder Coach arbeitet mit einem eigenen Methodenschatz und unterschiedlichen Ansätzen aus dem Bereich Bewusstheit, Atem und Körper.
Bewusstheit hilft, Zusammenhänge und innere Muster zu erkennen. Der Körper hilft, aus dem dauernden Kreisen des Verstandes herauszukommen und wieder mehr im gegenwärtigen Moment anzukommen. Der Atem als bewusst beeinflussbare Körperfunktion ist dabei ein wichtiges Bindeglied. Viele Menschen merken unter Stress nicht, wie flach oder hektisch sie atmen. Atemübungen helfen den Menschen, ihr Nervensystem zu beruhigen (Lindart, 2024).
Coaching und die Arbeit mit Menschen sind heute vielfältiger und bunter denn je. Manche Menschen profitieren eher von Atemübungen oder Meditation, andere von Bewegung, Körperarbeit oder klassischen Coaching-Techniken. Die Auswahl der Methode spielt im Allgemeinen keine übergeordnete Rolle, wichtiger sind die Bereitschaft des Klienten, an sich zu arbeiten, und eine stabile Coach-Klienten-Beziehung.
Jeder Coach sollte vor allem mit den Methoden arbeiten, in denen er kompetent ist und mit denen er sich sicher und erfahren fühlt. Drei Punkte sind jedoch besonders hervorzuheben:
Aufgepasst: Es gibt auch eine „paradoxe Angst“ (oder: „Entspannungs-induzierte Angst“), die gar nicht so selten als Reaktion auf Entspannungsübungen auftreten kann (Kim & Newman, 2019). Davon sollte jeder Coach (und Therapeut) schon gehört haben, bevor er mit Klienten irgendwelche Entspannungsübungen durchführt.
Die Kraft der Meditation: Meditation ist keineswegs, wie oft dargestellt, bloß ein Entspannungsverfahren. Sie hilft uns, im Hier und Jetzt anzukommen, ist ein kraftvolles Werkzeug der Selbsterfahrung und unterstützt bei der Des-Identifikation, wenn jemand zu sehr mit seinem Thema verschmolzen ist. Gleichzeitig kann sie den Verstand deutlich leiser werden lassen. Sie ist somit auf mehreren Ebenen hochwirksam in der Arbeit mit Angst-Themen. (Fabisiak, 2015)
Die Selbsterfahrung des Coachs: Ein Coach sollte sich bereits mit sich selbst, mit den eigenen Sorgen und Ängsten, auseinandergesetzt haben. Das erleichtert es erheblich, die oft verborgenen Sorgen und Ängste von Klienten wahrzunehmen. Wie bereits weiter oben beschrieben, zeigen sich hinter dem vordergründigen Thema nicht selten tiefere Unsicherheiten oder Ängste. Dies zu erfassen, ist meist kein rein logischer Prozess, sondern auch ein intuitives Wahrnehmen, das auf eigener Selbsterfahrung beruht.
Zusätzlich zu spezifischen Übungen, die im Coaching erarbeitet und vom Coach vermittelt werden, gibt es auch leicht umsetzbare Maßnahmen, die der Klient sofort in seinen Alltag integrieren kann.
Die meisten kennen das: Man möchte sich am Handy nur kurz informieren und findet sich zwanzig Minuten später in einem Strom aus Krisenmeldungen, Schlagzeilen, Videos und Kommentaren wieder. Ein Beitrag führt zum nächsten, dann noch ein Link, noch ein Update, noch eine Analyse. Dieses Doomscrolling (vom Englischen „doom“ = Unheil, Verderben, Untergang) ist weit verbreitet und wird durch die Algorithmen sozialer Medien gezielt begünstigt. Ihr Ziel ist es, Nutzer möglichst lange im Newsfeed zu halten. Denn je länger jemand auf der Plattform bleibt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann auf Werbung geklickt wird. Und in diesem Augenblick klingelt es in der Kasse. Dieses zwanghafte Scrollen durch negative Nachrichten auf Social Media zeigt deutliche Zusammenhänge mit Angst auf, wobei noch keine abschließende Erkenntnis über Ursache und Wirkung besteht (Sharma et al., 2022).
Das Problem ist natürlich nicht Information an sich. Informiert zu sein, kann sinnvoll und notwendig sein. Problematisch wird es, wenn der ständige Konsum negativer Inhalte zur Gewohnheit wird und das innere Nervensystem dauerhaft unter Spannung hält. Krieg, Pandemie, Gewalt, wirtschaftliche Unsicherheit, gesellschaftliche Konflikte – all das landet direkt und jederzeit in unserer Hand oder besser: in unserem Kopf. Dieser bleibt beschäftigt, der Körper spannt sich an und innere Unruhe nimmt zu. Und wenn der Verstand erst einmal richtig aufgedreht ist, dann lässt er sich nicht so leicht wieder herunterregulieren. Es folgen schlechter Schlaf, Gereiztheit, Erschöpfung, Grübeln oder diffuse Angst.
Eine strenge Diät von sozialen Medien und mobilem Internet wird notwendig – bekannt unter dem Schlagwort Digital Detox. Nicht wenige Menschen erkennen dann erst ihre Handy-Sucht. Außer dem zeitweisen radikalen Verzicht braucht es auch einen generell gesünderen Umgang mit digitalem Input. Dieses Verhalten muss erst einmal erlernt werden. Im Coaching ist das oft ein überraschend wirksamer Hebel.
Wut will sich durchsetzen, Trauer will loslassen und Angst will schützen. Wenn wir Angst verstehen, kann sie uns Orientierung geben. Wenn wir sie verdrängen, beginnt sie oft unbemerkt, unser Leben zu steuern. Angst-Coaching bedeutet daher nicht, Angst zu bekämpfen – sondern zu lernen, ihr bewusst zu begegnen, ohne sich von ihr beherrschen zu lassen.
Keine Angst … Sie können das!