Das zugrunde liegende Problem ist schnell beschrieben: Der Begriff „Coach“ ist in Deutschland weder geschützt noch gibt es verbindliche Anforderungen an die fachliche Qualifikation. Während Berufe wie Rechtsanwälte oder Ärzte staatlich reguliert und überwacht werden, kann sich im Prinzip jeder als Coach bezeichnen und entsprechende Dienstleistungen anbieten. Die damit verbundene Freiheit hat einen unübersichtlichen Markt entstehen lassen. Viele Anbieter haben die Chance genutzt, Coaching in unterschiedlichen Bereichen zu etablieren und ein Geschäft aufgebaut.
Die unternehmerische Freiheit birgt aber auch Risiken. Diese haben sich für einige Anbieter von als Coaching deklarierter Leistungen in einer Welle von Klagen gegen sie realisiert. Wesentliche Vorwürfe waren irreführende Werbeaussagen, unklare Vertragsklauseln sowie fehlende oder unzureichende Widerrufsbelehrungen. Für Coaching-Anbieter und ihre Kunden ist es daher wichtig, die wesentlichen Rechtsfragen zu kennen, um rechtliche Auseinandersetzungen bereits im Vorfeld vermeiden zu können.
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