Systemischer Forschungspreis ausgeschrieben

Die Systemische Gesellschaft (SG) und die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) haben einen wissenschaftlichen Forschungspreis ausgeschrieben. Bewerbungen können bis Ende Februar 2023 eingereicht werden.

Die zwei systemischen Verbände SG und DGSF vergeben gemeinsam einen wissenschaftlichen Forschungspreis. Ziel sei es, „den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, die Weiterentwicklung der Forschungs- und Praxismethoden im Kontext des systemischen Denkens anzuregen und die Bedeutung des systemischen Ansatzes für die therapeutische und beraterische Praxis zu verdeutlichen“, heißt es in der Ausschreibung. Infrage kommen aktuelle Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen und Forschungsarbeiten aus einem Projekt, das in oder auch außerhalb der Hochschule durchgeführt wurde. Mit dem Preis solle „eine Arbeit ausgezeichnet werden, die einen innovativen Beitrag zur Weiterentwicklung systemischer Forschung leistet“, so die Verbände. Dabei können die systemischen Forschungsarbeiten aus den Bereichen Therapie, Beratung, Supervision, Mediation, Coaching oder Organisationsberatung stammen.

Die Vergabe des Preises basiert auf einem Gremienentscheid. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro. Bewerbungen werden bis zum 28.02.2023 entgegengenommen. Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der wissenschaftlichen Jahrestagung der DGSF, die im September 2023 in Wiesbaden stattfindet. (ap)

Informationen:

www.systemische-gesellschaft.de