Coaching-Themen: Bearbeitung von Konflikten wird wichtiger

Konflikte haben als Coaching-Anlass an Bedeutung gewonnen, wie aus den Ergebnissen der Coaching-Marktanalyse 2022 hervorgeht. Nicht auszuschließen ist, dass die Entwicklung eine verzögerte Folge der COVID-19-Pandemie darstellt.

Während die Coaching-Marktanalyse 2021 gegenüber dem Vorjahr trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie keine markanten Veränderungen hinsichtlich der im Coaching behandelten Themen und Anlässe aufzeigte, hat sich dies im Rahmen der Analyse 2022 in einem Punkt geändert. Das Thema Konfliktmanagement reiht sich im Themenspektrum nun auf dem zweiten Platz ein. Zuvor rangierte es im Mittelfeld.

Handelt es sich um eine verzögerte Folge der Pandemie? Dies ist zumindest denkbar, so könnten nun Konflikte stärker aufgebrochen sein, die zwar bereits unterschwellig brodelten, aber nicht bearbeitet wurden, da die Krise den Blick auf andere Themen richtete. Online-Arbeitsformate und damit auch das Homeoffice kommen als neue potenzielle Konfliktquellen hinzu, da sie mit neuen Anforderungen in der Team- und Führungsarbeit zusammenhängen.

Auf dem ersten Platz ist weiterhin das Thema „Reflexion und Entwicklung der Führungsrolle“ zu finden. Auf den weiteren Plätzen ist es lediglich zu kleineren Verschiebungen gekommen. Eine vollständige Darstellung des Themenspektrums ist dem Ergebnisbericht der Coaching-Marktanalyse 2022 zu entnehmen.

Themen im Coaching

Im Spektrum der Coaching-Themen nimmt das Konfliktmanagement nun den zweiten Rang ein. Quelle: RAUEN Coaching-Marktanalyse 2022, Mehrfachantworten waren möglich (N=399).

Die Ergebnisberichte der RAUEN Coaching-Marktanalysen 2020 bis 2022 stehen für alle Interessierten zum freien Download bereit. Sie sind auf der Homepage der RAUEN Group ohne jede Zugangsbeschränkung abrufbar. (de)

Informationen und Ergebnisberichte:

www.rauen.de/cma