Social Impact Day der ICF-D

Die International Coach Federation Deutschland (ICF-D) griff im Juni im Rahmen einer Konferenz die Frage auf: Was bedeutet Nachhaltigkeit in der (Business-)Welt und was haben Coaches damit zu tun? Geladen waren Referenten aus Deutschland und der Welt.

© ICF Deutschland

Am 10.06.2021 fand der erste Social Impact Day der ICF-D statt. Nachgegangen wurde der Frage, wie die „Kraft des Coachings“ auch soziale Zwecke, eine fairere Ökonomie und gesellschaftlichen Wandel unterstützen kann. Die virtuell durchgeführte Konferenz lieferte rund 30 Beiträge deutscher und internationaler Referentinnen und Referenten. Neben diesen nahmen ca. 50 Personen an der Veranstaltung teil, so der Verband.

Neben Akteuren aus der Social-Entrepreneurship-Szene waren u.a. auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geladen. Prof. Dr. Steven Greenland (Charles Darwin University, Australien) und Dr. Alexander Trautrims (University of Nottingham) stellten dar, warum sozial verträgliches Handeln auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll sei. Dr. Nathalie van Meurs (Middlesex University, London) griff den Themenkomplex der Diversität auf und führte, wie die ICF-D mitteilt, aus, dass divers zusammengesetzte Teams erfolgreicher seien als weniger vielfältig aufgestellte, aber auch mehr Konfliktpotential aufwiesen. Coaches forderte die Wissenschaftlerin demnach auf, an diesem Punkt anzusetzen.

Darüber hinaus wurde die Climate Coaching Alliance vorgestellt, eine 2019 ins Leben gerufene globale Initiative von Coaches, die sich in einem Peer-Netzwerk austauschen. Die Initiative sieht ihre Aufgabe u.a. darin, Coaches dabei zu unterstützen, Nachhaltigkeitsthemen im Coaching aufgreifen zu können. (de)

Informationen:

www.socialimpactday.info