SEO für Coaches

Über hohes Google-Ranking aus der Masse herausstechen

SEO für Coaches
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Bei Google besser gefunden werden: So lautet das Ziel vieler Coaches, die bei der Neukunden-Akquise auf ihre Website setzen. Was im Einzelnen bei der Suchmaschinenoptimierung zu beachten ist, lesen Sie in folgendem Beitrag.

Innerhalb der Coaching-Branche gibt es mittlerweile viele verschiedene Anbieter – von Life-Coaches bis zu Unternehmens- und Business-Coaches. Dementsprechend breit sind auch die Zielgruppen der Coaches aufgestellt und betreffen von der Managementebene bis zu Privatpersonen ganz unterschiedliche Menschen. Was alle Coaching-Interessierte jedoch vereint: Die Mehrheit nutzt zur ersten Recherche das Internet.

Für potenzielle Klienten wirkt der Coaching-Markt allerdings häufig unübersichtlich und intransparent – teilweise sogar nichtssagend. Um aus der Masse herauszustechen und Interessierte auf die eigene Website aufmerksam zu machen, sollten Coaches daher zielgruppengerechtes Marketing betreiben und ihre Internetseite optimieren. Kurz: Sie sollten sich mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ihrer Website befassen.

Startpunkt Internetrecherche

Nicht erst seit dem Beginn der Corona-Krise spielen sich immer mehr Bereiche des Lebens im Internet ab. Doch der Ausbruch der Pandemie verstärkte den Trend noch einmal und machte auch nicht vor der Coaching-Branche halt. Viele Coaches setzen zunehmend auf digitale Settings und nutzen Plattformen wie YouTube, Facebook und Co. Damit solche Angebote angenommen werden können, müssen Klienten jedoch erst einmal von diesen wissen und auf sie aufmerksam werden.

Besteht ein Interesse an Coaching, starten die meisten Menschen eine Internetrecherche – und nutzen in Deutschland dafür am häufigsten den Anbieter Google. Für viele stellt die Suchmaschine quasi das Tor zum World Wide Web dar. Websites, die nicht im Index von Google auftauchen, versinken nahezu in der Bedeutungslosigkeit. Jeder Coach möchte deshalb, dass die eigene Seite möglichst weit oben im Ranking steht.

Googeln Interessierte das Wort „Coach“, werden ihnen allerdings über eine Milliarde Treffer angezeigt – und zu den oberen Nennungen zählen dabei zunächst Begriffserklärungen und eine Modemarke mit entsprechendem Eigennamen. Sucht man hingegen nach dem Begriff „Business-Coach“, verändern sich schon die Treffer auf den ersten Plätzen und es werden verschiedene Seiten einzelner Anbieter angezeigt. Je höher die Internetseiten gerankt werden, desto mehr Beachtung schenken Nutzer ihnen und desto größer ist der Traffic. Welche Seite dabei wo steht, orientiert sich an rund 200 Faktoren, die häufig auch bekannt sind. Um die eigene Website auf die vorderen Ränge zu befördern und sich von Wettbewerbern abzusetzen, empfiehlt es sich deshalb, durch professionelle SEO-Maßnahmen die eigene Internetseite zu optimieren.

Zielgruppengerechte Keywords nutzen

Damit Websites von Interessierten gefunden werden, gilt es, sich zunächst in Nutzer hineinzuversetzen und zu überlegen, was diese wohl suchen werden. Angesichts dieser Überlegung muss die eigene Seite mit Keywords optimiert werden, die in erster Linie zum Thema und zu den Suchanfragen passen. Es empfiehlt sich, dabei auf ein gewisses Suchvolumen zu achten, denn was nützt es, bei einem Suchbegriff auf Platz eins zu stehen, wenn kaum jemand diesen Begriff verwendet. Bei häufig gegoogelten Wörtern wie „Coach“ oder „Trainer“ sind die vorderen Ranking-Plätze jedoch umkämpft. Alternativen bieten sogenannte Long-Tail-Keywords, mit denen sich die Google-Suche verbessern lässt. Dabei werden mehrere Schlüsselwörter aneinandergereiht, z.B. „Business-Coach finden Berlin“.

Nützliche Inhalte, nicht nur Werbung

Der in der Online-Marketing-Branche häufig zitierte Leitsatz „content is king“ zeigt, dass der Erfolg von Websites besonders von hochwertigem Inhalt abhängt. Suchmaschinen bewerten Seiten nach Informationsgehalt – Ziel ist es schließlich, Interessierten die bestmöglichen Suchergebnisse zu liefern. Dient die Website lediglich der Selbstdarstellung des Coachs, statt potenziellen Klienten einen Mehrwert zu bieten, straft Google dies mit weniger Sichtbarkeit.

Bei den Inhalten sollte es sich deshalb um qualitativ hochwertige und korrekte Informationen handeln, die gleichzeitig zu den Anfragen der Suchenden passen. Aufdringliche Werbung und immer wieder aufpoppende Call-to-Action-Felder schrecken viele potenzielle Klienten eher ab.

Da Coaching-Angebote für sie teilweise nicht nachvollziehbar sind bzw. nicht klar wird, welche Leistungen und Hilfestellungen angeboten werden, ist es wichtig, ein transparentes und authentisches Marketing zu betreiben und sich als Coach auf der eigenen Website klar zu positionieren. Es muss Lesern schnell klar werden, welche individuellen Fähigkeiten und Stärken der jeweilige Coach besitzt und inwiefern er damit Unterstützung und Lösungsansätze bieten kann. Vor allem muss der Inhalt Vertrauen und Kompetenz widerspiegeln, da dies für die Klient-Coach-Beziehung eine wichtige Rolle spielt.

Leicht lesbarer, interessanter und nützlicher Inhalt schafft Klarheit. Das oberste Gebot ist dabei Unique Content, der nicht von anderen Seiten zusammenkopiert wurde und bei dem die wichtigsten Keywords mehrmals an verschiedenen Stellen der Seite vorkommen. Um die sogenannten Crawler, die permanent auf der Suche nach neuen Inhalten im Internet sind, zu locken und von ihnen eine Indexierung für den Suchdienst zu erhalten, kommt es auch auf die Überschriftenstruktur sowie die Seitentitel an. Diese sollten der Zielgruppe kurz und präzise die wichtigsten Themen beschreiben.

Backlinks von relevanten Websites

Sogenannte Backlinks sind Links, die von einer anderen Internetseite auf die eigene verweisen. Sie stellen nach wie vor einen wichtigen Rankingfaktor dar. Allerdings bezieht sich das nicht auf alle Links. Suchmaschinen bewerten deren Qualität nämlich höher als deren Quantität. Zwar lassen sich im Internet zahlreiche Möglichkeiten finden, Backlinks zu kaufen. Coaches sollten jedoch davon absehen, da plötzliche Anstiege den Suchmaschinen auffallen und der Verdacht auf einen Kauf schnell naheliegt. Dies zieht Konsequenzen nach sich und wird von Google abgestraft. Links von relevanten Internetseiten, die z.B. durch Expertenartikel, Gastbeiträge oder Kooperationen mit anderen Betreibern entstehen, haben den größten Wert. 

Page Speed und Mobile Usability

Um die eigene Website SEO-freundlich zu gestalten, empfiehlt es sich auch, die Ladezeit zu verbessern. Es geht nicht darum, die Konkurrenz um ein paar Millisekunden zu schlagen, sondern darum, sicherzustellen, dass sich die Geschwindigkeit der Seite nicht negativ auf deren Nutzung auswirkt. Dauert der Seitenaufbau nämlich zu lange, steigt das Risiko, dass sich Besucher der nächsten Seite zuwenden und beim Wettbewerber landen. Da fast zwei Drittel der Suchvorgänge mittlerweile auf mobilen Endgeräten stattfinden, zählt auch die mobile Nutzungsfreundlichkeit zu den Ranking-Faktoren.

(Daten-)Sicherheit beachten

Internetnutzer bevorzugen als „sicher“ gekennzeichnete Websites. Bei der Erstellung von Websites gilt es unbedingt, eine SSL-Verschlüsselung zu nutzen, die sich am Kürzel „https“ in der Adresszeile erkennen lässt. Sichere Websites, die außerdem transparente und klar verständliche Datenschutzerklärungen beinhalten sowie deutlich über Cookies und Tracking-Tools informieren, schaffen bei Besuchern ebenfalls Vertrauen. Um eine Internetseite gesetzeskonform zu gestalten, reicht es nicht aus, eine allgemeine Datenschutzerklärung zu kopieren oder automatisiert generieren zu lassen und dann auf der eigenen Seite zu veröffentlichen. Jede Homepage besitzt nämlich eine individuelle Struktur und verwendet unterschiedliche Plug-ins, Cookies oder Tracking-Tools. Dabei erfasst bzw. verarbeitet sie unterschiedlichste Daten – und das nicht nur, wenn Nutzer irgendwo Kontaktdaten eingeben, sondern auch im Hintergrund.

Fazit

Vor dem Beginn der Optimierung der eigenen Website sollten Coaches sich zunächst folgende Fragen stellen:

  1. Was suchen meine potenziellen Klienten?
  2. Können sie mich mit den entsprechenden Suchbegriffen finden?
  3. Biete ich interessanten und vertrauenserweckenden Content, der meine Kompetenzen widerspiegelt?
  4. Ist meine Seite nutzungsfreundlich und übersichtlich?

Um potenziellen Klienten einen Mehrwert zu bieten und die eigene Website in die vorderen Ranking-Plätze der Suchmaschinen zu befördern, empfiehlt es sich deshalb, leicht lesbaren, transparenten und nützlichen Inhalt zu erstellen, für die eigene Zielgruppe passende Keywords zu nutzen, auf hochwertige Backlinks zu setzen, keine aufdringliche Werbung zu verwenden und die Website auf Nutzerfreundlichkeit zu überprüfen.