Neurodiversität sei längst „kein Randthema mehr“, so der Begleittext zur Folge „Neurodiversität im Coaching und in Unternehmen – Vielfalt als Innovationskraft nutzen“ des ICF-Podcasts. Als Expertin zum Thema ist Sabine Kreschel zu Gast. Behandelt werden u.a. die Fragen, worin sich die Begriffe Neurodiversität und Neurodivergenz unterscheiden und welches wertvolle Potenzial durch das Unterschätzen neurodivergenter Mitarbeitender sowie durch eine defizitorientierte Sicht in den Unternehmen ungenutzt bleibe. Ein „Stärkendenken“ sei, obwohl es in den HR und im Bereich Learning and Development Bewegungen in diese Richtung gebe, weiterhin weniger stark ausgeprägt als ein „Schwächendenken“, so Kreschel. Es sei noch „ein ganz schönes Stück zu gehen“, um die „Vielfalt zu akzeptieren und positiv zu entdecken“, berichtet die Expertin und verweist auf die Kreativität, die neurodivergente Personen oftmals mitbrächten und die notwendige Innovation fördern könne.
Nicht zuletzt geht Kreschel, selbst Führungskraft in internationalen IT-Projekten und Coach, im Gespräch mit Podcast-Host Susanne Langer auf die Fragen ein, was es konkret bedeutet, neuroinklusiv zu führen, und welche stärkende Rolle das Thema Selbstwirksamkeit im Coaching neurodivergenter Menschen spielen kann. Zu bedenken sei in diesem Zusammenhang der Umstand, dass neurodivergente Personen oftmals schon früh im Leben gesagt werde, dass mit ihnen etwas nicht stimme. Vor diesem Hintergrund sei im Coaching auch die Aufarbeitung von Glaubenssätzen relevant.
Alle Folgen der Podcast-Reihe sind online frei abrufbar. (de)
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