ICF-Studie: Millennials besonders „coaching-bewusst“

Coaching als professionelles Beratungsformat ist in der Gruppe der Millennials bekannter als in anderen Alterskohorten, so ein Ergebnis einer aktuellen, global angelegten Studie der ICF.

Mit der von der International Coach Federation (ICF) in Auftrag gegebenen „2017 ICF Global Consumer Awareness Study“, die in den 30 Staaten mit den höchsten ICF-Mitgliederzahlen durchgeführt wurde, wurden nach 2010 und 2014 zum dritten Mal Daten zur Bekanntheit des Beratungsformates Coaching erhoben. Wie der Verband auf Basis der Studie mitteilt, erfreut sich das Coaching im globalen Durchschnitt in der Gruppe der Millennials, die gerne auch als Generation Y bezeichnet wird, der größten Bekanntheit. Bereits die Vorgängerstudie des Jahres 2014 sah die Existenz professionellen Coachings stärker im Bewusstsein Jüngerer verankert. Für die aktuelle Erhebung wurde das von den Studienverantwortlichen zuvor vorausgesetzte Mindestalter der Teilnehmer von 25 auf 18 Jahre herabgesetzt.

Altersübergreifend gaben 66 Prozent der Studienteilnehmer an, sich professionellen Business- und / oder Life-Coachings „einigermaßen“ oder „sehr“ bewusst zu sein. 31 Prozent der Befragten haben nach eigener Aussage bereits ein professionelles Coaching als Klient durchlaufen. Von dieser Gruppe zeigten sich wiederum 88 Prozent mit der Coaching-Erfahrung zufrieden. Wie die ICF berichtet, sei die Zufriedenheit mit dem durchlaufenen Coaching unter denjenigen Teilnehmern stärker ausgefallen, deren Coach über eine Anerkennung eines professionellen Coaching-Verbands verfügte. Eine solche Anerkennung sei insbesondere von jenen Studienteilnehmern, die den Millennials angehören, als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ bewertet worden. (de)

Informationen:

https://www.coachfederation.org/newsdetail.cfm?ItemNumber=4462&_ga=2.128414924.191464377.1507216113-1272770356.1420626734&RDtoken=27167&userID