Global Leaders Forum: ICF will Mehrsprachigkeit ausbauen

In Charlotte trafen sich zahlreiche Verantwortliche nationaler ICF-Chapter zum diesjährigen Global Leaders Forum des Verbandes. Wichtiges Thema war die Internationalisierung der ICF und – damit verbunden – der Ausbau der Mehrsprachigkeit innerhalb der Verbandsstrukturen.

Die International Coach Federation (ICF) richtete im März ihr zweites Global Leaders Forum aus. Nach Angaben der ICF Deutschland e.V. (ICF-D), die vor Ort durch ihren ersten Vorsitzenden Jürgen Bache vertreten wurde, kamen im US-amerikanischen Charlotte über 250 Chapter-Vertreter aus rund 100 Ländern zusammen. Bestimmendes Thema war, wie die ICF-D berichtet, die weitere Internationalisierung des Verbandes und das hiermit verbundene Vorhaben, der geografischen Mitgliederverteilung sprachlich stärker Rechnung zu tragen: Da die Mehrzahl der ICF-Mitglieder mittlerweile außerhalb Nordamerikas ansässig sei, müssten Sprachen wie etwa Französisch, Spanisch, Deutsch oder Russisch innerhalb des Verbandes zukünftig größere Rollen spielen. Der Ausbau der Mehrsprachigkeit war bereits 2015 ein zentrales Thema des ersten globalen ICF-Forums (Coaching-Report berichtete).

Erfahrungsaustausch: Aufbau lokaler Strukturen
Darüber hinaus sei dem Erfahrungsaustausch zum Aufbau lokaler Sub-Chapter viel Raum geboten worden. Denn immer mehr nationale Chapter verfügten über ausreichend Mitglieder, um lokale Strukturen zu etablieren, berichtet die ICF-D. Auch aus diesem Grund sei Baches Vortrag „Successes and Challenges of a Satellite Chapter Network“ von den Chapter-Vertretern gut angenommen worden.

Nach Angaben der ICF-D zählt die globale Organisation der ICF derzeit mehr als 29.000 Mitglieder und ist in über 140 Ländern vertreten. (de)

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