DGSF verschärft ihre Weiterbildungsrichtlinien

12.01.2016

Nach Beschluss der DGSF-Mitgliederversammlung sollen künftig nur noch Weiterbildungen zum systemischen Coach, die mindestens 570 Unterrichtseinheiten umfassen, von dem Verband zertifiziert werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) hebt ihre Richtlinien für die Anerkennung systemisch ausgerichteter Coaching-Weiterbildungen deutlich an. Nach Beschluss der letzten, in Magdeburg durchgeführten Mitgliederversammlung sollen Grundweiterbildungen für systemische Coaches künftig ausschließlich dann anerkannt werden, wenn sie einen Umfang von 570 Unterrichtseinheiten und eine Laufzeit von zwei Jahren nicht unterschreiten. „Coaches benötigen mehr als ein paar schnell erlernte Coaching-Tools. Wenn sie nachhaltig erfolgreich sein wollen, brauchen sie auch ein hohes Maß an personalen Kompetenzen und Erfahrung im Umgang mit Beziehungsprozessen“, kommentiert DGSF-Vorsitzender Dr. Björn Enno Hermans.

Nach den bisherigen Richtlinien, die eine Mindestdauer von eineinhalb Jahren (mindestens 380 Unterrichtseinheiten) vorsehen, soll noch für eine Übergangszeit weitergebildet werden können. Mit den verschärften Richtlinien orientiert sich die DGSF an Weiterbildungsstandards, die sie in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden in der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB) entwickelt hat. (de)

Coaching-Newsletter

Sie möchten regelmäßig über Neuigkeiten der Coaching-Branche informiert werden? Dann abonnieren Sie den kostenlosen Coaching-Newsletter, der monatlich über Hintergründe und aktuelle Entwicklungen im Coaching berichtet.

Nach oben