Blended-Learning: Neue Medien ergänzen Präsenz-Coaching

Coaches stellen sich, orientiert man sich an Ergebnissen der diesjährigen Mitgliederbefragung des dvct, zunehmend auf eine steigende Nachfrage nach E-Learning-Formaten ein. Dennoch kommen digitale Medien fast ausschließlich in Kombination mit Präsenz-Coaching zum Einsatz.

Der Deutsche Verband für Coaching und Training e.V. (dvct) stellte seinen Mitgliedern Fragen zur Verwendung von E-Learning-Formaten in Coaching und Training. Wie der Verband berichtet, werde die Integration digitaler Medien in den Begleitungsprozess von einem Viertel der Coaching-Kunden (Training: ein Drittel) nachgefragt. Die Folge: Bei 27 Prozent der Befragten kämen digitale Medien gelegentlich zum Einsatz, jeder zehnte Studienteilnehmer setze bereits bei der Hälfte seiner Coachings bzw. Trainings entsprechende Elemente ein. Hierbei handle es sich vor allem um Video-Chat-Programme, das Telefon sowie um methodische Fragebögen und Tests.

Dennoch bestätigt die Umfrage des dvct eine Erkenntnis, zu der man zuletzt im Rahmen der 14. Coaching-Umfrage Deutschland (Jörg Middendorf, BCO), deren Ergebnisse 2016 veröffentlicht wurden, und einer ebenfalls aus 2016 stammenden Studie der International Coach Federation (ICF) kam: Für Coaches in Deutschland ist das Präsenz-Coaching unverzichtbar. So berichtet der dvct, dass digitale Medien fast ausschließlich in Kombination mit dem Präsenz-Format angewandt würden – insbesondere zur Vor- und Nachbereitung von Präsenzterminen sowie in der Transferbegleitung. Hinsichtlich reiner E-Formate bemängelten die Befragten fehlenden persönlichen Kontakt. (de)

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