Führungskräfteentwicklung: Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage

Laut einer Studie orientiert sich die Führungskräfteentwicklung in Unternehmen nicht ausreichend an den Bedürfnissen der Führungskräfte. Demnach besteht ein erhöhter Bedarf an Angeboten, die veränderte Anforderungen des modernen Führungsalltages stärker berücksichtigen.

Bezüglich der in Unternehmen angebotenen Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung klaffen Angebot und Nachfrage auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt das HR-Beratungsunternehmen „meta | five” im Rahmen seiner kürzlich veröffentlichten Jahresstudie 2013. Gemäß der Studie besteht ein Überangebot an Trainings, die Methoden und Techniken aus den Bereichen Kommunikation, Gesprächsführung, Konfliktmanagement oder Führung von Teams vermitteln. Nicht ausreichend abgedeckt werde hingegen ein Bedarf an Angeboten, welche sich verstärkt an den veränderten Bedingungen und Anforderungen des modernen Führungsalltages orientieren: steigende Komplexität, eine höhere Informationsdichte sowie zunehmender Zeit-, Effizienz- und Leistungsdruck.

Im Einzelnen sind folgende, von Führungskräften nachgefragte Themen den Studienergebnissen zufolge in der Führungskräfteentwicklung unterrepräsentiert:

  • „Resilienz“
  • „Führen mit rationaler und emotionaler Intelligenz“
  • „Achtsamkeit“

Gleiches gilt für die am häufigsten nachgefragten Themenbereiche „Komplexität reduzieren im Führungsalltag“ sowie „Zukunfts- und Innovationsmanagement“.

Für die Studie wurden 123 Teilnehmer aus großen Unternehmen und Konzernen befragt, davon stammen drei Viertel aus dem HR-Bereich. 50 Prozent der Befragten haben Leitungsfunktionen inne. (de)

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