Coaching trifft PR: Synergien möglich, Spezialisierung notwendig

Der Arbeitskreis Coaching & PR des Public Relations Verbandes Austria (PRVA) legte seinen Abschlussbericht vor und arbeitete sowohl Schnittstellen beider Professionen als auch notwendige Abgrenzungen heraus. In der Zusammenarbeit beider Berufsbilder könnten demnach Synergien erzeugt werden. Eine Spezialisierung auf eines der beiden Felder sei jedoch notwendig.

Wo liegen Schnittstellen zwischen Coaching und den Public Relations? Wie können Synergien zwischen beiden Professionen erzeugt werden? Wo sind notwendige Abgrenzungen zu treffen? Fragen, mit denen sich der Arbeitskreis Coaching & PR des PRVA über anderthalb Jahre hinweg beschäftigte – auch vor dem Hintergrund einer Annäherung beider Felder aneinander. Diese bestehe nach Auffassung des Arbeitskreises etwa darin, dass immer mehr PR-Berater eine Coaching-Ausbildung absolvierten und es verstärkt zur Zusammenarbeit Kommunikationsverantwortlicher in Unternehmen mit Coaches komme. Im November veröffentlichte der Arbeitskreis einen 40-seitigen Abschlussbericht, in dem die insgesamt drei Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse zu folgenden Themenbereichen vorstellen:

  • Schnittstellen PR & Coaching
  • Ausbildung Coaching & PR
  • Annäherung zwischen PR & Coaching

Ein Ziel sei es gewesen, die Profession Coaching für PR-Fachleute „nutzbarer“ zu machen, schreibt Dr. Regine Jankowitsch, Leiterin des Arbeitskreises im Vorwort zum Bericht. Neben bestehenden Schnittstellen, die eine Zusammenarbeit beider Professionen ermöglichten, könnten PR-Experten – beispielsweise in puncto Gesprächsführung – auch von Coaching-Know-how profitieren. Zugleich empfiehlt der Arbeitskreis die Spezialisierung auf eine der beiden Professionen: „Beides gleichzeitig auf Top-Level handzuhaben, ist angesichts des Umfangs der Berufsbilder rein aus Zeitgründen unserer Meinung nach nicht möglich“, so Jankowitsch. (de)

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