Sinn, Glück und Verantwortung

Die Zeitschrift OSC würdigt in der aktuellen Ausgabe das Erbe Jakob Morenos.

Methodische Aspekte des Moreno‘schen Werkes erfreuen sich in Tool-Büchern großer Beliebtheit, konstatiert Herausgeberin Dr. Astrid Schreyögg, seine Ethik und seine Anthropologie werden weniger häufig herausgestellt. Dabei gehört der Psychiater Moreno zu den Gründervätern der Psychotherapie. Wer jemals mit Rollenspielen, dem Soziogramm oder mit dem Psychodrama in Berührung kam, steht in seiner Tradition. In der aktuellen Ausgabe 2/12 der Zeitschrift OSC finden sich nun einige Beiträge, die auf unterschiedliche Aspekte des Schaffens von Moreno Bezug nehmen:

  • Michael Doller behandelt „Begegnung als Maxime und Intervention im Coaching“.
  • Markus Schmitz berichtet über den Einsatz der Soziometrie im Coaching.
  • Claus Rothenbücher betrachtet Organisationsaufstellung im Konfliktmanagement.
  • Martin Neumann beschäftigt sich mit dem „Einsatz literarischer Texte im Coaching“.
  • Telse A. Iwers-Stelljes, Maren Plaum, Judith Oerding und Angelika C. Wagner zeigen, wie mentale Blockaden von weiblichen Führungsnachwuchskräften, die dem beruflichen Aufstieg entgegenstehen, durch Introvisions-Coaching reduziert werden können.
  • Gabriele Kraus diskutiert über die Ausbildungsupervision im Fokus der Expertiseforschung. 

Neben diesen Schwerpunktbeiträgen werden zwei Praxisberichte geboten: Michael Ziemons berichtet unter dem Titel „Blended Business Coaching“ über Internet-unterstützes Transfer-Coaching. Und Sibylle Moos und Andrea Wittich berichten vom Coaching für Ärztinnen in der Facharztausbildung.

Ferdinand Buer antwortet unter „Diskurs“ auf einen OSC-Beitrag (4/11) von Mirko Zwack, Audris Muraitis und Jochen Schweitzer-Rothers. Nach deren Meinung könne persönliche Wertschätzung in Organisationen nicht erwartet werden. Buer vertritt die entgegengesetzte Position. (tw/cr)

Weitere Informationen:
www.osc-digital.de