Wie kommt der Coach zu seinen Kunden?

Coaching-Expertin Dr. Christine Kaul in der aktuellen Ausgabe „Wirtschaftspsychologie aktuell“.

Coaching zeichnet sich durch die Faktoren Vertraulichkeit, Vertrauen und nichtöffentliche Interaktion meist zweier Gesprächspartner aus. Damit steht und fällt seine Glaubwürdigkeit, so Dr. Christine Kaul, die ehemalige Leiterin des Geschäftsfelds Coaching in der Volkswagen Coaching GmbH in der aktuellen Ausgabe (1/10) der „Wirtschaftspsychologie aktuell“.

Das Marketing der Dienstleistung Coaching unterliegt deshalb besonderen Bedingungen. Die Immaterialität der Leistung stellt sich als werbliches Handicap heraus. Doch das kann man kompensieren. Beispielsweise durch Qualitätszahlen, die man kommuniziert. Oder durch Vorzeigen von Zertifikaten, einer Verbandszugehörigkeit oder die Übernahme von Lehrtätigkeit. Manchmal, aber das ist ein heikles Thema, gelingt es auch, Testimonials als „Zeugen“ und Fürsprecher zu gewinnen. Auf jeden Fall hilft es, den Kontakt zu den Klienten aktiv zu pflegen.

Nicht ohne Probleme ist das Thema Kooperation in Netzwerken; und die Spezialisierung als Coach. Sorgfältig geplant werden sollte die Teilnahme an Messen und Kongressen. Allerdings verbieten sich marktschreierische Marketingstrategien. Sie verderben auf Dauer den Ruf. (tw)

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http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de