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Familienunternehmen

05.01.2010

Das Januarheft der Zeitschrift „Familiendynamik“ zu einem spannenden Coaching-Thema.

In der familientherapeutischen Literatur ist das Thema „Familienunternehmen“ deutlich unterrepräsentiert. Dabei bedeutet diese Unternehmensform für die betroffenen Familien eine enorme Herausforderung. Insbesondere die Komplexität der kommunikativen Verbindungen, die beträchtlich steigt, will balanciert werden. Da in dieser Unternehmensform über die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigt sind, sind sehr viele Menschen indirekt oder direkt von den Vorgängen in Familienunternehmen betroffen.

  • Der US-Familienunternehmensforscher Joe Astrachan diskutiert gemeinsam mit seinem Kollegen Torsten Pieper, welche Bedeutung neuere Forschungsergebnisse zu Familienunternehmen für die therapeutische Arbeit mit den betroffenen Familien haben.
  • Arist von Schlippe und Sabine Klein stellen die Frage nach dem „blinden Fleck“ der systemischen Familientherapie bei dieser Unternehmensform und zeigen konkrete familientherapeutische Herausforderungen auf.
  • Stefanie Frenzer beleuchtet einen kritischen Aspekt: die Rolle von Suchtmitteln in Familienunternehmen.
  • Der Beitrag von Corina Ahlers befasst sich damit, welche Rolle „Gender“ in der Unternehmensnachfolge spielt: zwischen „Goldmarie und Pechvogel“.
  • Über geschlechtsspezifisches Zwangsglück. Mit dem Thema, wie man zum Nachfolger „erzogen“ wird, beschäftigt sich auch Christina Erdmann.
  • Das Interview bezieht sich erneut auf das Schwerpunktthema: Ein klassisches Gespräch, das 1992 der „grand old man“ der Familienunternehmen-Forschung, Ivan Lansberg, mit Salvador Minuchin führte, haben die Herausgeber übersetzt – ein Zeichen, dass Familientherapeuten auch damals schon etwas zum Thema zu sagen hatten.

Unter Seiten-Blicke äußert sich weiterhin Jan Ilhan Kizilhan zu den Themen Migration, Identität und Gesundheit und unter Über-Sichten Günter Schiepek zum Thema Systemische Forschung. (tw)

Weitere Informationen:
www.familiendynamik.de

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