Coaching und Berührungsängste

Eberhard Hauser: „Es scheint eine Haltung zu geben, sich in Krisenzeiten nicht mit dem Thema Coaching zu profilieren“.

Einen dreiseitigen Beitrag zur Verleihung des „Deutschen Coaching-Preises 2010“ bringt die Zeitschrift „Personalführung“ in ihrer aktuellen Ausgabe 8/10. Unter der Überschrift „Die Professionalisierung vorantreiben“ wird Eberhard Hauser, Vorstandsmitglied des Deutschen Bundesverbands Coaching (DBVC), zur Forumsveranstaltung auf dem diesjährigen DGFP-Kongress, in dessen Programm die Coaching-Preisverleihung stattfand, und der öffentlichen Resonanz befragt.

In der Bewerbungsphase hätte es viele Interessenten mit qualifizierten Konzepten aus Organisationen gegeben. Die Beiträge seien jedoch häufig nicht eingereicht worden, da das interne Management keine Freigabe erteilt habe. „Es scheint eine Haltung zu geben, sich in Krisenzeiten nicht mit dem Thema Coaching zu profilieren“, bedauert Hauser: „Das ist sehr kurzfristig gedacht.“ Insgesamt sei man allerdings mit der Resonanz der Bewerbungen zufrieden. Er unterstrich zudem, dass noch mehr Grundlagenforschung nötig sei und der Verband dies unterstützen wolle. Hauser: „Wir wollen besser verstehen, wie Coaching wirkt und warum Coaching wirkt.“ (tw)

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