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Weiterer Zertifizierungsrahmen der EMCC

01.12.2009

Nach der Ausbildungszertifizierung nun eine individuelle Zertifizierung.

Das European Mentoring and Coaching Council (EMCC) hat nach der Ausbildungszertifizierung (European Quality Award – EQA) nun auch eine persönliche Zertifizierung aufgesetzt. In der European Individual Accreditation (EIA) sind – wie auch schon in der EQA – vier Level definiert: Foundation, Practitioner, Senior Practitioner und Master Practitioner. Beiden Zertifizierungsformen liegt ein Kompetenzrahmen mit 122 Items zugrunde, erläutert EMCC-Deutschland-Chairman Peter van Eyk.

Die EIA-Zertifizierung ist als Prozess angelegt, der die Überprüfung von vier Kriterienbereichen umfasst: Ausbildung, kontinuierliche Fortbildung, reguläre Supervision und dokumentiertes Kundenfeedback. Als Ausbildung wird eine EQA-zertifizierte Ausbildung des entsprechenden Levels als äquivalent angesehen. Andere Ausbildungen werden auf Äquivalenz überprüft.

Trainierte EMCC-Assessoren, die es momentan erst in UK gibt, überprüfen die Anträge und klären Fragen oder fordern weitere Unterlagen an, ehe sie den Antrag einem Panel empfehlen, das dann über die Zertifizierung entscheidet.

Der EMCC, der nach dem quasi kompletten Beitritt des niederländischen Verbands Nederlandse Orde van Beroepscoaches (NOBCO) inzwischen an die 4.000 Mitglieder meldet, möchte damit ein positives Signal in den Markt geben. In Deutschland hat der EMCC circa 40 Mitglieder, so van Eyk. Die Ausbildung von deutschen Assessoren sei projektiert. (tw)

Weitere Informationen:
www.emccaccreditation.org
www.emccouncil.org/de/public/emcc_deutschland/index.html

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