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Kunterbunte Erwartungen an einen Business-Coach

06.11.2009

Telefonumfrage der Böning-Consult unter Personalverantwortlichen.

Das ist schon erstaunlich: Inzwischen liegen mit den Daten der „Coaching-Umfrage Deutschland“ schon zum siebten Mal und mit der diesjährigen Marburger Studie wirklich umfangreiche und valide Ergebnisse zum Coaching-Markt vor. Über beide Umfragen hat die Redaktion von „wirtschaft+weiterbildung vor Kurzem erst selbst berichtet. Warum werden dann Ergebnisse einer Telefonumfrage eines Marktanbieters veröffentlicht, die sich durch eine recht offene Fragerichtung auszeichnet, und über deren Stichprobencharakteristik und Auswertungsmethode der Leser keinerlei Hintergründe erfährt?

Als Ergebnis wird kommuniziert, dass sich die Erwartungen der Personalentwickler an das Business-Coaching realitätsnah in vier „Kategorien“ aufteilen lassen. Diese beschreiben einen Maximalkatalog, der von den Befragten recht unterschiedlich gewichtet werde:

  • Wirkung des Coachings im Unternehmen
  • Wirkung des Coachings beim Coaching-Klienten (Führungskraft)
  • Erwartungen an den Coaching-Prozess
  • Anforderungen an den Coach

Vielleicht erklärt den Nachrichtenwert dieser Untersuchung, dass sich zur Überraschung der Autoren ergab, dass die Personaler oft Unterschiedliches unter „Business-Coaching“ verstehen. Acht solcher Konzepte führen die Autoren auf und labeln sie recht kunterbunt:

  • Das Plug&Play-Modell
  • Das Erzieher-Modell
  • Das Agenten-Modell
  • Das Drugstore-Modell
  • Das Drama-Modell
  • Das Spielfeldrand-Modell
  • Das Navi-Flatrate-Modell
  • Das Hydraulik-Modell

(tw)

Weitere Informationen:
www.wirtschaftundweiterbildung.de
www.coaching-umfrage.de
www.coaching-report.de/news.php?id=608

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