Weibliche Coachs haben Hochkultur

28.06.2008

Im Interview mit der Zeitschrift „wirtschaft+weiterbildung“ (Heft 7-8/08) vergleicht Coaching-Pionier Dr. Wolfgang Looss die Rolle heutiger Managerinnen und weiblichen Coachs mit denen der „Trümmerfrauen“ in der deutschen Nachkriegszeit.

Die Heldentaten werden von Männern vollbracht, die Frauen räumen die Trümmer weg. Mit dieser Metapher vergleicht Dr. Looss, was derzeit seiner Wahrnehmung nach in den Unternehmen laufe. Nachdem die großen Reorganisations- und Change-Projekte durchgepeitscht wurden, müssen jetzt zerstörte Beziehungen und abgebrochene Kommunikation wieder aufgebaut werden. Diese Rolle fällt – klassischerweise – den Frauen zu.

Als Indiz für diesen Trend wertet Dr. Looss unter anderem die steigenden Umsätze in der Coaching-Branche – wie sie sich beispielsweise in der aktuellen DBVC-Umfrage spiegelten. Looss rät den Frauen – unabhängig davon, auf welcher Seite des Schreibtischs sie agierten – dies als Chance für die eigene Karriereentwicklung zu nutzen. (tw)

Weitere Informationen:
www.wuw-magazin.de

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