Managerversagen: Die sieben Todsünden der Chefs

25.06.2008

Zorn, Neid, Habsucht, Hochmut, Wollust, Völlerei und Trägheit – das waren für die christliche Theologie Todsünden. Moderne Manager können es noch platter.

Einem Mönch des 4. nachchristlichen Jahrhunderts (Euagrius Ponticus) verdanken wir die Lehre von den Todsünden. Papst Gregor I. kanonifizierte dieses Konzept. Seit der mittelalterlichen Theologie werden den Hauptlastern häufig die Kardinaltugenden gegenübergestellt: Gerechtigkeit, Tapferkeit, Weisheit, Mäßigung, Glaube, Liebe, Hoffnung.

Doch moderne Manager können es auch platter, illustriert das „Manager-Magazin“ in einer Fotostrecke. Hier wird jeweils das Syndrom definiert und an einer herausgehobenen Manager-Figur erläutert:

  • Konfliktschwäche (Illusion von Unantastbarkeit): Heinrich von Pierer (Siemens).
  • Wankelmut (Strategiewirrwarr): Michael Frenzel (TUI).
  • Tunnelblick (Fehlendes Einfühlungsvermögen): Josef Ackermann (Deutsche Bank).
  • Doppelmoral (Wasser predigen, Wein trinken): Klaus Zumwinkel (Deutsche Post).
  • Kastendenken (Rumpelstilzchen-Effekt): Walter Deuss (KarstadtQuelle).
  • Selbstverliebtheit (Beraterwahn): Jürgen Schrempp (DaimlerChrysler).
  • Maskerade (Identität verschleiern): Klaus Kleinfeld (Siemens).

(tw)
Weitere Informationen:
www.manager-magazin.de

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