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Doku-Soap "Der Auswanderer-Coach"

12.11.2008

Kress-report: „Der Auswanderer-Coach“ wird ausgewandert. TV-Coaching-Formate langweilen.

Sie wollen die deutschen Lande fliehen und in die Ferne: nach Hawaii, Kanada oder Neuseeland. Aber sie haben wenig Plan, so war niemand der Auswanderungsbegeisterten bislang im Zielland. Der Fernsehsender „kabel eins“ allerdings hat den Experten: Den Auswanderer-Coach Günter Lukas. Der hat als Manager im Ausland gearbeitet und weiß, worauf es beim Auswandern ankommt. Und so unterzieht er seine Kandidaten einem Assessment – vor laufender Kamera.

Es kommt, wie es kommen muss: Die Kandidaten haben wenig Ahnung. Oft keine Sprachkenntnisse, keinen Plan. Und werden vom Sender begleitet – und manchmal auch vorgeführt. Jeden Donnerstag um 20:15 Uhr, seit dem 16. Oktober 2008. Dieses TV-Coaching-Format-Strickmuster kennen wir inzwischen: Ihr seid naiv, ich bin Experte – und alle schauen zu und amüsieren sich. Von der Wiederholung wird es nicht besser.

Und das sehen auch die Zuschauer so. Lediglich 500.000 junge Zuschauer schauten sich zuletzt die Sendungen in der Primetime an. Das ließ den Marktanteil sacken: Von 4,0 Prozent Senderdurchschnitt immerhin zwei Prozentpunkte runter, wie kress.de meldet. „Der Auswanderer-Coach“ packte deshalb am 13. November seine Koffer und wich dem bewährten Format „Mein neues Leben“. Die Sendung sei ohnehin nur ein Experiment gewesen, so der Sender gegenüber kress… Tja… (tw)

Weitere Informationen:
www.kabeleins.de/doku_reportage/auswanderer_coach/

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