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Der neue Vorstand des ICF-Deutschland hat sich konstituiert

17.08.2008

Ressorts verteilt. Belebung der Öffentlichkeitsarbeit wird angestrebt. ISO-Zertifikation für das ICF-Zertifizierungssystem wird angekündigt.

Zwei Monate nach seiner Wahl hat der Vorstand des Coaching-Berufsverbandes ICF Deutschland e. V. im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung die Zuständigkeiten innerhalb des fünfköpfigen Führungsgremiums festgelegt. Der neue Erste Vorsitzende der deutschen Sektion der International Coach Federation, Marius Hansa (Wiesbaden), zeichnet demnach für die Repräsentation des Verbandes, für internationale Kontakte sowie für Marketing und PR verantwortlich. Vor seiner Wahl zum Vorstandsvorsitzenden war der 50-Jährige Hansa Vize-Vorsitzender der ICF Deutschland gewesen. Der im Juni ebenfalls neugewählten Zweiten Vorsitzenden, Heidemarie Klein (München), obliegen nun die Mitgliederbetreuung, die Coaching-Zertifizierung sowie der Kontakt zu Ausbildungsinstituten.

Alex Wallem (Starnberg) hat die Zuständigkeit für die Finanzen des Verbandes übernommen, während Christine Adler (München) die Bereiche Marketing/PR, Mitgliederbetreuung und Kontakt zu Ausbildungsinstituten betreut und dabei den Ersten Vorsitzenden und die Zweite Vorsitzende unterstützt. Dr. Michael Fritsch (Speyer) komplettiert die neue Führung der deutschen ICF-Sektion; er kümmert sich um Regulierungsfragen sowie um den Kontakt zu anderen Coaching-Verbänden, also primär um die regelmäßig stattfindenden Roundtable-Gespräche der wichtigsten deutschen Coaching-Fachverbände.

Als sein wichtigstes Arbeitsziel definierte der neue ICF-Vorstand die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit. Damit soll dreierlei erreicht werden:

  • Das Profil des Verbands soll geschärft werden.
  • Die Bekanntheit des dreistufigen ICF-Zertifizierungssystems soll erhöht werden.
  • Es soll verdeutlicht werden, dass sich jeder ICF-Coach klaren ethischen Regeln unterwirft („Code of Ethics“) und dass ein Verbandskomitee existiert, das bei Regelverstößen angerufen werden kann.

In diesem Zusammenhang gab Marius Hansa bekannt, dass das weltweit anerkannte ICF-Zertifizierungssystem bald schon ein ISO-Zertifikat tragen soll. Die ISO ist die International Organization for Standardization (Sitz: Genf) und als solche die Dachorganisation von 157 nationalen Standardisierungsinstituten – wie beispielsweise dem deutschen DIN. Die ICF hat sich zu diesem Zwecke die ISO 17024:2003 ausgeguckt. Sie regelt als Konformitätsbewertung die "allgemeinen Anforderungen an Stellen, die Personen zertifizieren". Damit möchte sich die ICF offenbar als Akkreditierungsstelle ins Spiel bringen.  (tw)

Weitere Informationen:
www.coachfederation.de

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