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Der Markt für Coaching ist undurchschaubar?

13.10.2008

FTD: Coach ist eine ungeschützte Berufsbezeichnung. Kein Wunder, dass der Markt solche Blüten treibt. – Bericht der Stiftung Bildungstest über Qualitätsmanagement in der Weiterbildung.

Die Berliner Internet-Weiterbildungsplattform Seminus wird im Beitrag der Financial Times Deutschland als Anlaufstelle „ratloser Personaler und Coaching-Anwärter“ vorgestellt: Welcher Coach und welche Ausbildung zählen, will das Publikum wissen, zitiert die FTD Seminus-Chefin Katrin Großmann, die die Anzahl der Coaching-Weiterbildungsangebote auf exorbitante 5.000 schätzt (der Coaching-Index zählt 302 Anbieter).

Bela Roth Gründerin des Instituts Roots and Wings in Starnberg erläutert, wie sie mit hohen Anforderungen wie einer fünfjährigen Ausbildung zweifelhafte Marktaspiranten abhalten will, Coaching zu lernen. Nachhaltigkeit ist offenbar ein Stichwort, erfährt der Leser, um Qualität zu erkennen. Ständige Supervision hält Helga Krausser-Raether, Coach und Karriereberaterin in Frankfurt, für ein Qualitätsmerkmal. Zertifikate allein, die oft willkürlich vergeben würden, könnten keine Sicherheit geben. Sie gaukelten den angehenden Coachs nur vor, auf der sicheren Seite zu sein, so Seminus-Managerin Großmann.

„Licht ins Dunkel“ soll nach Ansicht des FTD-Autors Winfried Gertz eine neue Initiative der Stiftung Warentest bringen. Die Abteilung Weiterbildungstest hat soeben einen Bericht über „Qualitätsmanagement in der Weiterbildung“ veröffentlicht. (tw)

Weitere Informationen:
www.ftd.de/karriere_management/karriere/:Weiterbildung-Coach-auf-der-Couch/421332.html
www.test.de/themen/bildung-soziales/weiterbildung/test/-Qualitaetsmanagement
www.coaching-index.de

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