Unternehmen mit den besten Gesundheitssystemen

25.09.2007

Nur 258 der 800 größten deutschen Konzerne nehmen die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter tatsächlich ernst und haben ein professionelles Managementsystem "Gesundheit" etabliert, zeigt die Untersuchung "Gesundheitsmanagement 2007/08" von EuPD Research.

Die demografische Entwicklung und die Rente mit 67 wird von den anderen Unternehmen einfach verschlafen - auf Kosten der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit. So das Fazit der Untersuchung "Gesundheitsmanagement 2007/08" der Marktforscher EuPD Research, die in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld), der European Business School, der Bertelsmann- und der Hans-Böckler-Stiftung sowie dem BKK Bundesverband durchgeführt wurde.

Soeben wurden die 20 besten Unternehmen in diesem Bereich vorgestellt. Unter den Produktionsbetrieben belegt der Automobilkonzern DaimlerChrysler den ersten Platz, bei den Dienstleistungsunternehmen liegt die Deutsche Post auf Rang 1. Beide Unternehmen bieten laut EuPD ihren Mitarbeiter erstklassige Gesundheitsleistungen, haben das Gesundheitsmanagement im Unternehmen institutionell fest verankert und verfolgen eine ganzheitliche Strategie.

Bereits im dritten Jahr in Folge befragte EuPD Research Unternehmen nach ihren Strategien für gesundes Arbeiten und ermittelte dabei die besten und innovativsten Ansätze und Ideen. Dazu zählen etwa das kostenlose Mittagessen beim Softwareunternehmen SAP, die mechanisch unterstützte Büromeditation bei Unilever oder das Eltern-Kind-Arbeitszimmer „Bärenhöhle“ bei der MVV Energie AG.

Kennzahlen zum verlässlichen Vergleich von Gesundheitsleistungen sind aber nach wie vor ein Problem. Hier fehlt es einfach an Standards, so das Ergebnis der Studie. „Bei den Befragungen haben wir festgestellt, dass beispielsweise der Krankenstand in einem Unternehmen nur eine sehr geringe Aussagekraft hat – denn alleine hierfür gibt es über 20 verschiedene Berechnungsmethoden“, meint Oliver-Timo Henssler, Projektmanager der Studie. Die Unternehmen benötigen vor allem mehr Informationen über den Gesundheitszustand und die Anforderungen der Mitarbeiter. (tw)

Weitere Informationen:
www.eupd-research.com

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