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Traumatische Ereignisse bei der Arbeit

29.08.2007

Aktuelle Online-Fachinformationen zum Thema des Monats von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

Traumatische Ereignisse bei der Arbeit sind eine Extremform psychischer Belastungen, die erhebliche Folgen u. a. für die Gesundheit der Beschäftigten haben können. Ein traumatisches Ereignis kann z. B. ein schwerer Arbeitsunfall mit Schwerverletzten oder Toten sein, der Überfall auf eine Bank oder Sparkasse oder Verkehrsunfälle mit Bahnen und Bussen, bei denen Fahrgäste oder andere Verkehrsteilnehmer schwer verletzt werden. Die Betroffenen leiden unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis an akuten Belastungsreaktionen, für einen Teil der Betroffenen können diese Folgen auch dauerhaft sein: Man spricht dann von einer Postraumatischen Belastungsstörung. Präventionsmaßnahmen setzen dabei sowohl als (notfallpsychologische) Erste-Hilfe-Maßnahmen an als auch in Form von weitergehenden und dauerhaften Betreuungskonzepten.

Kooperationspartner aus unterschiedlichen Bereichen haben sich unter Federführung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) zusammengeschlossen, um die Betreuungssituation auf dem Gebiet "Traumatische Ereignisse" in Deutschland branchenübergreifend zu verbessern. Die Fachinformationen auf den INQA-Internetseiten umfassen Fakten, Literaturhinweise und weiterführende Links zum Themenbereich.

Wie geht der betriebliche Arbeitsschutz mit traumatischen Ereignissen bei der Arbeit um? Diese Frage stellen sich auch Expertinnen und Experten des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes am 18. September 2007 im Rahmen des A+A-Kongresses in Düsseldorf. Die Federführung der Vortragsveranstaltung "Traumatische Ereignisse bei der Arbeit - eine Herausforderung für den betrieblichen Arbeitsschutz" hat der Initiativkreis Traumatische Ereignisse (INQA Trauma) der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Die anwendungsbezogenen Vorträge decken das ganze Spektrum des Themenbereichs ab: Von der Einbeziehung des Gefährdungsfaktors Psychotrauma in die Gefährdungsbeurteilung über die psychologische Erste Hilfe durch ausgebildete Ersthelfer im Betrieb bis hin zu Beispielen guter Praxis. (tw)

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