Stellenbesetzung: Persönliche Netzwerke sind für Unternehmen wichtig

IAB: Ein Drittel aller Neueinstellungen kommt über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte zustande.

Die Betriebe nutzen, zeigt die aktuelle Betriebsbefragung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), bei der Personalsuche meist mehrere Wege zugleich – neben den Vermittlungsdiensten der Agenturen für Arbeit beispielsweise auch Inserate und informelle betriebsinterne Möglichkeiten.

  • Inserate schalteten die Arbeitgeber bei 41 Prozent der offenen Stellen.
  • Bei 40 Prozent aller offenen Stellen wurde neues Personal über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte gesucht.
  • Die Dienstleistungen der Arbeitsagenturen einschließlich der Internet-Jobbörsen der Bundesagentur für Arbeit nutzten die Betriebe bei 33 Prozent der offenen Stellen.
  • Andere Internetdienste als die BA-Jobbörse wurden bei 29 Prozent der offenen Stellen genutzt.
  • Initiativbewerbungen bezogen die Betriebe bei 27 Prozent der offenen Stellen mit ein.

Am häufigsten wurde neues Personal über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte gefunden (bei 34 Prozent aller Neueinstellungen). Die informelle Suche nach Bewerbern hat damit unverändert große Bedeutung. Dies bestätigt die anhaltende Relevanz beruflicher und sozialer Netzwerke sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Arbeitsuchenden. (tw)

Weitere Informationen:
http://www.iab.de