Erstgeborene sind klüger als die Nachgeborenen

25.06.2007

Der Unterschied ist recht klein: 2,3 IQ-Punkte im Durchschnitt zwischen dem Ersten und dem Nächsten; doch er ist signifikant.

Das Thema Stellung im Familienclan und Intelligenz ist schon etwas älter. Doch jetzt veröffentlicht das Wissenschaftsmagazin „Science“ endlich eine Studie, die den Verdacht erhärtet. In ihrer aktuellen Studie haben die Norweger Petter Kristensen und Tor Bjerkedal Musterungsdaten von über 240.000 Norwegern (in den Jahren 1967 bis 1976, damals 18 bis 19 Jahre alt) ausgewertet. Die Forscher untersuchten aber auch Spätergeborene, deren ältere Brüder gestorben waren und dadurch in der Familie die Positionen der Erstgeborenen einnahmen. Sie erzielten Werte, die denen der Erstgeborenen entsprechen. Es zeigte sich, so die Autoren der Studie, dass nicht der biologische Rang, sondern der soziale Status innerhalb der Familie wichtig ist - und das wäre dann auch auf Frauen zu generalisieren, um die die ältere Forschung immer einen Bogen gemacht hatte.

Der durchschnittliche Unterschied von drei Punkten beim IQ-Test könnte genau dem "gewissen Etwas" entsprechen, das nötig ist, um eine bessere Note zu erzielen oder eine bessere Universität zu besuchen. Auch wenn der IQ nicht der wichtigste Faktor für eine herausragende Persönlichkeit, Karriere oder ein erfolgreiches Leben sein muss. (tw)

Weitere Informationen:
www.sciencemag.org

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